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Köln - Aufsteiger Eintracht Braunschweig gibt nicht nur auf den Rasen der Stadien und Arenen der 2. Bundesliga richtig Gas. Der Deutsche Meister von 1967 modernisiert zurzeit auch sein Eintracht-Stadion und errichtet ebenfalls ein eigenes (so geschriebenes) FanHaus nahe der Südkurve.

Aktuell sind die Erdarbeiten fast beendet, so dass in Kürze die Maurerarbeiten auf der Baustelle beginnen können – der zweite Bauabschnitt beim FanHaus ist somit abgeschlossen. Bis hierhin liegt allerdings schon eine längere Planungs- und Arbeitsphase hinter den Braunschweigern: Im Sommer 2010 fing alles so richtig an.

Testspiel gegen Schalke als finanzielle Basis

Am 9. Juli 2010 absolvierte Eintracht Braunschweig im Rahmen der Gazprom-Initiative "Gib Gas gegen Gewalt" ein Testspiel gegen den FC Schalke 04. Nach Abzug aller Kosten stand fest, dass 45.000 Euro in den Bau eines Fanhauses investiert werden können. Mit der Gründung einer Fanhaus UG nahm das Projekt im Dezember 2010 weiter Fahrt auf.

"Wir erhalten eine überaus positive Resonanz und große Unterstützung und freuen uns, dass bereits zahlreiche Zusagen für Sach- und Arbeitsspenden eingegangen sind", sagte Rainer Ottinger, Braunschweigs 1. Vizepräsident und Verantwortlicher für das FanHaus seinerzeit.

Konstruktion aus sechs Übersee-Containern

Das FanHaus, das im Laufe der aktuellen Saison fertiggestellt werden soll, wird ein architektonisch außergewöhnliches Gebäude. Es wird aus sechs Übersee-Containern konstruiert und Platz bieten für einen Veranstaltungssaal mit Teeküche, Sanitäreinrichtungen, Büroräume für die Fanarbeit, Archiv und Lagerräume für Fanutensilien.

Dank vielfältiger tatkräftiger Unterstützung, Spenden und anderer Hilfen ging es im Sommer dieses Jahres Schritt für Schritt weiter mit dem FanHaus-Projekt. Im Juli trafen die Container in Braunschweig ein, Ende August folgte die dank modernster Navigationstechnik zentimetergenaue Vermessung des Grundstücks.

Traditionsverein baut an der Zukunft

Jetzt konnte die Baugenehmigung durch das Braunschweiger Bauordnungsamt erteilt werden und am 19. September der Startschuss für erste Arbeiten rund um das FanHaus-Grundstück gegeben werden. Schon am 2. November war der erste Bauabschnitt abgeschlossen.

Keine Frage, der Traditionsverein aus Niedersachsen baut nach langen Jahren in sportlich hinteren Reihen eindrucksvoll an seiner Zukunft. Das FanHaus wird in dieser fußballbegeisterten Stadt dabei ganz sicher eine wichtige Rolle in der Fanarbeit spielen.