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Dresden - Dynamos Pokalheld Alexander Schnetzler und Linksverteidiger Muhamed Subasic meldeten sich am Dienstagnachmittag zurück im Mannschaftstraining der SG Dynamo Dresden.

Cheftrainer Ralf Loose freute über sich über die Rückkehr der beiden Abwehrspieler vor dem wichtigen Spiel am kommenden Sonntag gegen Alemannia Aachen. Und auch Aufstiegstorhüter Benjamin Kirsten wird sich schon bald in die Reihe der Rückkehrer einreihen können.

Den Trainingsrückstand aufholen

Alexander Schnetzler hat nach insgesamt viereinhalb Wochen Zwangspause seinen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel auskuriert und ist wieder voll belastbar. "Ich bin glücklich, dass ich jetzt wieder mit der Mannschaft trainieren kann. Jetzt muss ich schnellstmöglich meinen Trainingsrückstand aufholen. Darüber hinaus will ich mich mit engagierten Trainingsleistungen bei Ralf Loose anbieten, um endlich meinen ersten Zweitliga-Einsatz für Dynamo zu bekommen", erklärte Schnetzler nach seiner Rückkehr auf den Trainingsplatz im Großen Garten.

Muhamed Subasic erlitt in der vergangenen Woche eine schwere Fußprellung, die nun überstanden ist. Der 23 Jahre alte Linksverteidiger wird somit aller Voraussicht nach Ralf Loose am kommenden Wochenende gegen Aachen wieder zur Verfügung stehen. "Darüber freue ich mich sehr. Ich werde mich jetzt in den nächsten Tagen im Training richtig reinknien, ob ich dann tatsächlich spielen werde, muss der Cheftrainer entscheiden", sagte Subasic nach seinem Trainings-Comeback. Der Bosnier konnte in den vergangenen Tagen nur individuelles Reha-Training und leichtes Lauftraining absolvieren.

Kirsten vor Rückkehr

Zwei der drei derzeit Langzeitverletzten des Zweitliga-Kaders stehen Ralf Loose weiterhin definitiv nicht zur Verfügung. So absolvieren Gerrit Müller und Jens Möckel nach wie vor ein spezielles Reha-Programm, wann die beiden Langzeitverletzten wieder ins Training zurückkehren können, ist noch nicht exakt absehbar und hängt entscheidend vom weiteren individuellen Heilungsverlauf ab.

Positive Neuigkeiten gibt es hingegen von Aufstiegstorhüter Benjamin Kirsten. Der 24-Jährige steht kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining und wird schon am Freitag seine Reha in Köln beziehungsweise Leverkusen beenden und bereits am Anfang kommender Woche wieder ins Mannschaftstraining der Zweitliga-Profis einsteigen können. Benny Kirsten plagte sich mehrere Monate mit einer hartnäckigen Schambeinentzündung herum, die von Spezialisten in Köln erfolgreich behandelt werden konnte.

Müller braucht noch Zeit

Ein anderer Aufstiegsheld arbeitet seit seiner schweren Knieverletzung tagtäglich hart im Reha-Zentrum des VfB Stuttgart an seinem Comeback. Gerrit Müller wurde im Juni am linken vorderen Kreuzband von Knie-Spezialist Dr. Ulrich Boenisch in Augsburg operiert. Der Mittelfeldspieler zog sich die Verletzung im Relegationsrückspiel um den Zweitliga-Aufstieg gegen den VfL Osnabrück zu und wurde so zum "tragischen Aufstiegshelden" der Schwarz-Gelben. Der 27-Jährige wird nach seinem dritten Kreuzbandriss frühestens zur Vorbereitung auf die Rückrunde wieder in Dresden erwartet.

Innenverteidiger Jens Möckel leidet unter einem Ermüdungsbruch im linken Schienbein. Die Rückkehr des Innenverteidigers ist noch offen. Der 23-Jährige wird erst ins Mannschaftstraining zurückkehren können, wenn der Belastungsbruch vollständig ausgeheilt ist.