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Köln - Der 1. FC Nürnberg empfängt zum Abschluss des 8. Spieltags der 2. Bundesliga den 1. FC Kaiserslautern. Der "Club" möchte im Duell der beiden Traditionsclubs die Wende schaffen, während FCK-Trainer Kosta Runjaic seine Elf vor dem "angeschlagenen Boxer" aus dem Frankenland warnt. Die Gäste könnten mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen.

"Es ist eine ganz schwierige Situation. Aber das haben wir selbst zu verantworten", erklärte Trainer Valerien Ismael. Sechs Punkte hat Nürnberg nach sieben Spieltagen vorzuweisen und rangiert derzeit auf Platz 17 der Tabelle. Deshalb stellte der Coach auch klar: "Unser Saisonziel ist in der aktuellen Konstellation nicht realisierbar. Wir müssen kleinere Brötchen backen."

Runjaic warnt vor dem Gegner

Ismael hat das Problem seiner Elf erkannt: "Die Mannschaft hat Angst, ein Tor zu kassieren - und kassiert dann auch ein Tor. Und nach einem Rückstand verliert sie den Glauben", so der Franzose, der seinen Spielern den Druck nehmen will. "Wir holen sie ins Boot. Es ist wichtig, dass wir zur Ruhe finden und wieder Spaß am Fußball haben."

Ganz anders der 1. FC Kaiserslautern, der sich mit einem Dreier an die Spitze der Tabelle setzen könnte. Trotz der aktuellen Misere erwartet Runjaic eine schwere Aufgabe: "Die Nürnberger gehen mit zwei Niederlagen in das Spiel und werden dementsprechend motiviert sein. Momentan sind sie vielleicht etwas angeschlagen, aber angeschlagene Boxer sind meistens die gefährlichsten."

Ab 20:00 erfahren Sie im bundesliga.de-Liveticker, ob Nürnberg die Pfälzer ausknocken kann.

Die Vorschau-Fakten zum Spiel