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Paderborn – Dem VfL Bochum ist beim Bundesliga-Absteiger SC Paderborn ein Auftakt nach Maß gelungen. VfL-Neuzugang Janik Haberer, Leihgabe von 1899 Hoffenheim, entschied das Spiel mit einem von Uwe Hünemeier unhaltbar abgefälschtem Kopfball in der 61. Minute.

Mit sieben Spielern aus dem Bundesliga-Kader, vier Neuzugängen und dem neuen Trainer Markus Gellhaus auf der Bank, begann Paderborn stark und schnürte den VfL phasenweise in dessen Hälfte ein. Trotz guter Gelegenheiten, darunter ein schwacher Abschluss von Moritz Stoppelkamp allein vor dem Bochumer Torhüter Andreas Luthe, gelang aber kein Treffer.

Terodde vergibt freistehend

Der VfL befreite sich vor 13.073 Zuschauern nach einer halben Stunde und war plötzlich dominant. In der 37. Minute lief Simon Terodde frei auf das Paderborner Tor zu, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Belohnt wurde Bochum erst nach der Pause: Nach einem Abseitstor des starken Innenverteidigers Felix Bastians (50.) erzielte Janik Haberer den goldenen Treffer.