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Einen Pflichtsieg haben die Kicker von Rot-Weiß Oberhausen im Testspiel gegen den Drittligisten SC Paderborn eingefahren. Ebenso ihrer Favoritenrolle gerecht wurden der FC Ingolstadt und die TuS Koblenz.

RW Oberhausen - SC Paderborn 2:0 (0:0)

Rot-Weiß Oberhausen ist seiner Favoritenrolle in einem Testspiel gegen den Drittliga-Tabellenführer SC Paderborn gerecht geworden. Der Zweitligist triumphierte mit 2:0 (0:0).

Vor 415 Zuschauern im Stadion Niederrhein erzielten der ehemalige Paderborner Benjamin Schüßler (55.) und Mike Terranova (61.), beide jeweils nach feiner Vorarbeit von Winterneuzugang Markus Heppke, die Tore für die "Kleeblätter".

"Es war eine ordentliche Vorstellung in einem Spiel auf hohem Niveau gegen einen Gegner, der über eine Zweitliga-Mannschaft verfügt", zeigte sich RWO-Trainer Jürgen Luginger zufrieden.

RW Oberhausen: Pirson - de Cock, B. Reichert (75. Uster), Schlieter (75. Pappas) - Falkenberg (65. Landers), Kaya (75. Stoppelkamp), Kruse (75. T. Reichert), Embers (65. Celik) - Schüßler (65. Nöthe), Heppke (65. Kiskanc) – Terranova (65. Gay).

Tore: 1:0 Schüßler (55.), 2:0 Terranova (61.)


U23 RB Salzburg - FC Ingolstadt 0:1 (0:1)

Der FC Ingolstadt hat seine Generalprobe vor dem Rückrundenstart gemeistert. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink siegte bei der U23 von Red Bull Salzburg mit 1:0 (1:0). Den einzigen Treffer des Tages erzielte Ersin Demir (25.). Innerhalb von 24 Stunden konnten die Schützlinge von Trainer Thorsten Fink also zwei Siege in Österreich feiern. Gegen den österreichischen Bundesligisten SV Ried hatte es am Freitag einen 4:3-Sieg gegeben.

Es entwickelte sich in der Anfangsphase ein ausgeglichenes Spiel. Die Salzburger notierten die erste Chance (11.), doch Sören Dreßler konnte das Leder noch von der Torlinie schlagen. Auf der anderen Seite vergaben Ersin Demir (19.) und Steffen Wohlfarth (22.). Ab Mitte der ersten Spielhälfte kam der Zweitligist besser mit dem schnellen Spiel der Österreicher klar. Die Folge war das 0:1: Nach einem Fehler der Hausherren im Spielaufbau hatten Ersin Demir und Steffen Wohlfarth freie Bahn, im Doppelpass spielten sie sich den Ball vor Torwart David Schartner zu. Demir war es dann, der zum 1:0-Pausenstand vollendete.

Heimelf drückt vergebens

Auch in den zweiten 45 Minuten war es eine Partie auf hohem Tempo. In der 53. Minute hatten die Fink-Schützlinge die erste Chance, der eingewechselte Alexander Buch legte einen Freistoß für Steffen Wohlfarth von der linken Strafraumkante auf, David Schartner parierte diesen Versuch. Sein Gegenüber Marco Sejna hielt in der 55. Minute einen Schuss von Issiaka Ouedraogo vom Elfmeter-Punkt, reichlich Torraumszenen gab es zunächst auch nach dem Seitenwechsel. Doch nach etlichen Wechseln verflachte die Partie nach der Stundenfrist. In der Schlussphase drückte die Heimelf auf den Ausgleich, blieb vor dem Ingolstädter Tor aber weiter ohne Durchsetzungsvermögen und Fortune.

FC Ingolstadt: Marco Sejna, Matthias Schwarz, Mario Neunaber, Sören Dreßler, Heiko Gerber, Marcel Hagmann, Tobias Fink, Jakob Dallevedove, Jaime Braganca (Alexander Buch, 46.), Steffen Wohlfarth (Steffen Schneider, 70.), Ersin Demir (Daniel Lemos, 56.)

Tor: 0:1 Ersin Demir (25.)


SV Roßbach - TuS Koblenz 0:5 (0:3)

Hohes Tempo, tolle Spielzüge und fünf Tore: Trotz des tiefen Bodens hat die TuS Koblenz im letzten Testspiel vor Beginn der Rückrunde beim SV Roßbach eine überzeugende Leistung abgeliefert. Der Zweitligist gewann standesgemäß mit 5:0 (3:0). Mit von der Partie waren die drei Testspieler Michael Stahl (vereinslos), Zoltan Stieber (Aston Villa) und Renaldo Rama (Olympiakos Piräus), die sich drei der fünf Tore teilten.

Die Koblenzer gaben von Beginn an Gas. Nach vier Minuten traf Fatmir Vata mit einem Freistoß das Außennetz (4.). In der 15. Minute wurde ein Schuss von Rüdiger Ziehl auf der Linie geklärt. Zwei Minuten später die wohl beste Chance des Oberligisten: Michael Boll scheiterte aus guter Position an Marcus Rickert. Dann die TuS-Führung: Matthew Taylor fälschte einen Gambino-Flachschuss von der rechten Seite an den Pfosten ab, Stieber setzte nach (20.). Auch am 2:0 fünf Minuten später war der US-Amerikaner beteiligt, als er für Renaldo Rama auflegte, der zunächst Roßbachs Thomas Hombeul aussteigen ließ und dann cool verwertete (25.). In der 35. Minute scheiterte Vata mit einem Foulelfmeter an Roßbachs Keeper Guido Graf.

Kuqi lässt es zwei Mal klingeln

Nach der Pause ging es mit munterem Offensivfußball der TuS weiter: In der 50. Minute ließ Graf einen Schuss von Michael Stahl abprallen, der eingewechselte Njazi Kuqi staubte zum 3:0 ab. Erwähnenswert einmal mehr: Die schöne Vorarbeit von Renaldo Rama, der Stahl in Szene setzte. Sieben Minuten später war es der Albaner wieder selbst, der nach Flanke von Emmanuel Krontiris genau richtig stand und das 4:0 markierte.

Den Schlusspunkt - zumindest was die Tore betraf - setzte wieder Njazi Kuqi, diesmal nach Vorlage von Noureddine Daham. Weitere Chancen in der zweiten Hälfte vergaben Krontiris (55., 63., 75.), Kuqi (78.) und Sukalo (89.), während die Roßbacher es nur selten aus der eigenen Hälfte schafften.

Koblenz: Rickert - Forkel (46. Cha), Mavric (32. Stahl), Hartmann (46. Bajic), Wiblishauser (46. Krontiris) - Gambino (64. Daham), Ziehl, Vata (46. Sukalo), Stieber - Rama, Taylor (46. Kuqi).

Tore: 0:1 Stieber (20.), 0:2 Rama (25.), 0:3 Kuqi (50.), 0:4 Rama (57.), 0:5 Kuqi (67.)