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Fürth - Nach dem Spiel bei Dynamo Dresden haben sich die sportlich Verantwortlichen der SpVgg Greuther Fürth mit Stefan Ruthenbeck zusammengesetzt, um die schwierige sportliche Situation erneut zu besprechen. In dem Gespräch haben sich die Beteiligten darauf verständigt, dass es das Beste für den Verein ist, wenn es einen neuen Impuls gibt. Deshalb hat sich der Verein mit Stefan Ruthenbeck auf eine vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Dies gilt auch für den Co-Trainer Michael Schiele.

Zuvor hatte Stefan Ruthenbeck die Verantwortlichen informiert, dass er seinen zum 30. Juni 2017 auslaufenden Vertrag in Fürth nicht verlängern wird. Ramazan Yildirim, Direktor Profifußball: "Unsere Situation ist kritisch und erfordert es, dass wir uns mit den Problemen auseinandersetzen und das haben wir gemacht." Präsident Helmut Hack: "Die Entwicklung der letzten Monate macht uns große Sorgen. Bei unseren Entscheidungen geht es alleine um den Verein. Unabhängig davon danken wir Stefan Ruthenbeck und Michael Schiele für ihren Einsatz." Das bisherige Trainerteam hat sich am Morgen von der Mannschaft verabschiedet.

Radoki übernimmt mindestens bis zur Winterpause

Das Amt des Cheftrainers übernimmt mindestens bis zur Winterpause Janos Radoki, bislang U19-Trainer beim Kleeblatt. Der Inhaber der Fußballlehrerlizenz und frühere Profi– unter anderem beim FC Augsburg, der SpVgg Greuther Fürth und dem SSV Ulm – leitete seit Januar 2013 die A-Jugend der Spielvereinigung. Als Co-Trainer wird Mirko Dickhaut fungieren, der bereits 2013 für zwei Jahre als Co-Trainer die Kleeblatt-Profis betreute.

"Janos hat in den letzten Jahren gute Arbeit in der U19 geleistet und wir trauen ihm zu, an den richtigen Stellschrauben zu drehen", so Ramazan Yildirim. Das erste Training unter dem neuen Trainerteam findet am morgigen Dienstag, um 11:00 Uhr statt. "Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen für das Vertrauen und bin voller Tatendrang. Wir werden gemeinsam mit der Mannschaft hart dafür arbeiten, dass wir die Spielvereinigung zurück in die Erfolgsspur bringen", so Janos Radoki.