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Hamburg - Herber Rückschlag für Lasse Sobiech. Der Abwehrspieler des FC St. Pauli muss operiert werden und fällt längere Zeit aus. Beim Spiel gegen Erzgebirge Aue hatte sich der Neuzugang bei einer spektakulären Rettungsaktion am rechten Sprunggelenk verletzt und sich einen Außenbandriss sowie eine schwere Knochenprellung zugezogen.

Nach Abklingen der massiven Schwellung, die der U-21-Nationalspieler aufgrund der Prellung erlitten hatte, wurde jetzt festgestellt, dass der von Borussia Dortmund ausgeliehene Verteidiger operiert werden muss.

"Lasse klagte über Schmerzen an der Peronealsehne am Außenknöchel. Die Sehne springt aus der Führung und verursacht Beschwerden. Aufgrund der starken Schwellung war dieses Problem erst jetzt zu erkennen", erklärte Mannschaftsarzt Dr. Johannes Holz. "Da das Springen der Sehne zu Reizungen führen kann, muss Lasse nun operiert werden, damit die Beschwerden behoben werden können."

Zur OP in die Schweiz

Nach Rücksprache und in Abstimmung mit Dr. Markus Braun, dem Mannschaftsarzt des BVB, reiste der 20-Jährige Anfang der Woche in die Schweiz zu Dr. Bernhard Segesser. "Er ist Sehnen-Spezialist und wird Lasse dort am kommenden Dienstag operieren. Der Fuß soll noch weiter abschwellen. Das erleichtert den Eingriff", so Holz.

"Das ist erst einmal ein Schlag, den ich verdauen muss. Ich hatte mir mit der Mannschaft noch so viel vorgenommen. Die Spiele jetzt nur von der Tribüne verfolgen zu können, ist extrem hart", sagte Sobiech, der den "Kiez-Kickern" in der Hinrunde voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung stehen wird.