ANZEIGE

Oerlinghausen - Keine Tore, dafür zwei Verletzte. Das ist die bittere Bilanz des Testspiels des SC Paderborn gegen Drittligist Arminia Bielefeld. Beim 0:0 im Benefizspiel für die Aktion "Rock gegen Krebs" musste zunächst Christian Strohdiek nach nur 28 Minuten verletzt vom Platz. Der für ihn eingewechselte Sören Gonther schied kurz vor der Halbzeit ebenfalls mit einer Prellung aus.

Starkregen vor und während der Partie machte den Platz in Oerlinghausen schwer bespielbar und ließ kaum technische Kabinettstückchen zu. In einer kampfbetonten Partie blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Eine Minute nach der verletzungsbedingten Auswechselung von Christian Strohdiek (Pressschlag in der 28. Minute) sorgte Rolf-Christel Guie-Mien nach sehenswerter Kombination von Mehmet Kara und Matthew Taylor für das Highlight der ersten Hälfte aus Paderborner Sicht. Sein Flachschuss aus etwa fünfzehn Metern streifte jedoch nur das rechte Außennetz. Auf der Gegenseite hatte Torwart Nico Burchert kein Problem mit Schussversuchen, unter anderem von Ex-Paderborner Philipp Heithölter.

Bielefeld wechselt einmal durch

Kurz vor dem Seitenwechsel dann der zweite Schockmoment für die Domstädter: Nach einem Schlag gegen den Oberschenkel musste auch der eingewechselte Sören Gonther verletzt vom Platz.

In der zweiten Hälfte gehörte die erste Chance dem SCP. Ein Steilpass in die Spitze versprang Matthew Taylor aber im letzten Moment. Danach kamen die Arminen, die in der Pause komplett durchgewechselt hatten, besser ins Spiel und zu guten Gelegenheiten. Gleich zwei Mal zeichnete sich Nico Burchert dabei mit guten Paraden gegen Arminen-Stürmer Agyemang aus und hielt letztendlich seinen Kasten sauber.

Medizinische Untersuchungen stehen an

Für Chef-Trainer Roger Schmidt war das Ergebnis am Ende zweitrangig. "Die Wetterverhältnisse ließen kein ordentliches Spiel zu. Mit Fußball hatte das dann wohl auch eher wenig zu tun. Für eine gute Sache zu spielen ist immer schön, dass wir dabei nun zwei Verletzte zu beklagen haben, ist allerdings das Schlimmste was passieren konnte", bedauerte der Coach den Ausfall seiner beiden Innenverteidiger. Jetzt gelte es, die Untersuchungen abzuwarten und zu hoffen, dass die Verletzungen nicht gravierend sind.

Tore für den guten Zweck durften die rund 500 Zuschauer auf dem Sportplatz in Oerlinghausen übrigens doch noch erlebt: Das Duell der Traditionsmannschaften beider Vereine im Vorprogramm entschied der SCP um Co-Trainer Asif Saric mit 4:3 für sich.

Paderborn: Burchert, Mohr, Wemmer, Strohdiek (28. Gonther (46. Alushi)), Bertels (52. Brückner), Palionis, Erlbeck, Kara, Guie-Mien, Taylor, Meha (46. Brandy).

Arminia (1. Halbzeit): Ortega, Schuler, Hübener, Klos, Rzatkowski, Köse, Rahn, Hornig, Ahlschwede, Schönfeld , Heithölter

Arminia (2. Halbzeit): Ortega, Riemer, Appiah, Schütz, Hernandez, Burmeister, Demme, Hammann, Agyemang, Hille, Krük.