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Fürth - Edgar Prib von der SpVgg Greuther Fürth bleibt nach dem Feldverweis im Spiel gegen Alemannia Aachen für zwei Begegnungen gesperrt. Das ergab die mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht des DFB, die am Montagnachmittag in Frankfurt am Main stattfand. Das Gericht folgte damit dem Antrag des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes und wertete das Foul von Prib als "rohes Spiel".

Die SpVgg verzichtet auf eine mögliche Berufung gegen das Urteil vor dem DFB-Bundesgericht. "Wir akzeptieren die Entscheidung des Sportgerichts, auch wenn wir weiterhin der Meinung sind, dass die Strafe ungerecht und zu hart ausgefallen ist. Nach dem für uns enttäuschenden Verhandlungsverlauf gestern, sehen wir keine Möglichkeit einer Reduzierung der Strafe. Wir wollen uns nun auf das nächste Spiel gegen den KSC konzentrieren", sagte "Kleeblatt"-Manager Rachid Azzouzi, der Prib am Montag begleitet hatte. Der Mittelfeldspieler steht damit für das Spiel in Karlsruhe am kommenden Sonntag nicht zur Verfügung.