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Bad Kreuznach - Der 1. FC Kaiserslautern konnte auch im sechsten Vorbereitungsspiel auf die Saison seine weiße Weste behalten und besiegte den polnischen Ekstraklasa-Verein Pogon Stettin nach einer guten Leistung mit 4:0. Neuzugang Kacper Przybylko vor der Pause sowie Markus Karl, André Fomitschow und Maurice Deville nach dem Seitenwechsel sorgten für den ungefährdeten Sieg.

Das sechste Testspiel der Vorbereitung führte die Roten Teufel am Samstag, 11. Juli 2015, ins Friedrich-Moebus-Stadion nach Bad Kreuznach. Gegner war der polnische Erstligist Pogon Stettin, der somit die bisher höchstklassige Herausforderung für den FCK darstellte. Bei sommerlich heißen äußeren Bedingungen wollte der letztjährige Tabellenachte der Extraklasa dem FCK die erste Niederlage der harten Trainingswochen zufügen.

Mit entsprechender Intensität und Zweikampfhärte ging es daher auch schon zu Beginn zur Sache, der FCK verstand es aber schnell, sich die Ballkontrolle und ein spielerisches Übergewicht zu erspielen. Obwohl Stettin versuchte, seine schnellen Spitzen einzusetzen, stand die Defensive sicher. Auf der anderen Seite dauerte es bis zur Mitte der ersten Hälfte bis die FCK-Fans erstmals den Torschrei auf den Lippen hatten. Nach einer Flanke von Chris Löwe kam Stefan Mugosa in aussichtsreicher  Position zum Kopfball, dieser strich allerding haarscharf am Kasten der Polen vorbei. Auch  in der Folge blieb das Bild das Gleiche. Der FCK blieb überlegen und konnte sich kurz vor dem Pausenpfiff dann auch belohnen. Neuzugang Kacper Przybylko zog vom linken Flügen mit dem Ball ins Zentrum und versenkte den Ball mit einem Flachschuss ins linke Eck im Kasten.

Die Gäste aus Stettin kamen mit mehr Schwung aus der Pause und durch den eingewechselten Murayama zehn Minuten nach Wiederanpfiff zu einer guten Gelegenheit. Der Schuss des Japaners verfehlte das Tor von Marius Müller aber knapp. Im Gegensatz dazu konnten die Roten Teufel auf 2:0 erhöhen. Einen Freistoß von rechts servierte Mateusz Klich scharf vors Tor, Markus Karl hielt den Fuß rein und verlängerte die Kugel ins lange Eck. Zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten unterbrachen den Spielfluss etwas, beide Teams spielten aber weiter zielstrebig nach vorne und verloren sich keinesfalls in statischem Sommerfußball. So war Mateusz Klich beispielsweise nach 66 Minuten frei durch, verzog im Duell Eins-gegen-Eins gegen den Keeper aber leicht und schlenzte am langen Eck vorbei. Auf der Gegenseite hatten die Stettiner nach einer Ecke ein gute Kopfballchance, Kacper Przybylko klärte aber auf der Linie. In den letzten 20 Minuten kam beim FCK auch Trainingsgast Yusuf Coban von Stoke City zum Einsatz. Und war auch gleich an der Entstehung des dritten Tores des Tages beteiligt. Bei einem Konter schickte er Sascha Mockenhaupt auf die Reise, der von der Stettiner Abwehr nur mit einem Foul gebremst werden konnte. Den fälligen Freistoß verwandelte André Fomitschhow sehenswert ins lange Eck. Es sollte noch nicht der Schlusspunkt unter eine starke Leistung bleiben. Fünf Minuten später vollendete Maurice Deville einen Konter flach ins lange Eck und konnte damit erneut seinen Torriecher unter Beweis stellen. Beim 4:0 blieb es dann letztendlich, mit dem die Roten Teufel zufrieden ins Trainingslager in Langweiler zurückreisen konnten.

Statistik:

1. FC Kaiserslautern: Müller (63. Alomerovic) – Zimmer (56. Mockenhaupt), Vucur (81. Görtler), Heubach (63. Schindele), Löwe (68. Fomitschow) – Karl (60. Ziegler) – Halfar (76. Osei Kwadwo), Ring (71, Wekesser), Klich (71. Coban), Przybylko (68. Deville) – Mugosa (60. Jenssen)
Pogon Stettin: Kudla (46. Slowik) – Nunes, Czerwinski, Fojut, Fraczczak (46. Malecki), Matras, Murawski,^ Akahoshi (46. Danielak), Lewandowski, Przybecki (46. Murayama), Zwolinski (60. Rudol)
Tore: 1:0 Przybylko (44.), 2:0 Karl (57.), 3:0 Fomitschow (79.), Deville (84.)
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Patrick Alt (Assistenten: Christian Gittelmann und Patrick Kessel)