ANZEIGE

Herbstmeister und Topfavorit SC Paderborn überwintert in der 3. Liga als Tabellenführer.

Die Ostwestfalen erreichten im Spitzenspiel des ersten Spieltags der Rückrunde gegen Fortuna Düsseldorf ein 0:0 und gehen mit 42 Punkten als Aufstiegsanwärter Nummer 1 ins Jahr 2009. Den 2. Platz, der ebenfalls zum direkten Aufstieg berechtigt, belegt Union Berlin (40), das sich im "Ausweichquartier" Jahnsportpark torlos von Bayern München II trennte.

Emden in Lauerstellung

Kickers Emden (38) sicherte den Relegationsplatz mit einem 3: 0-Erfolg beim Wuppertaler SV. Fortuna Düsseldorf (34) sowie die SpVgg Unterhaching (0:1 bei Werder Bremen II) und Rot-Weiß Erfurt (1:1 bei Dynamo Dresden) mussten den Kontakt zum Spitzentrio vor der Winterpause abreißen lassen.

Carl Zeiss Jena kam gegen Jahn Regensburg nicht über ein 0:0 hinaus, keine Tore fielen auch beim Gastspiel von Wacker Burghausen bei den Stuttgarter Kickers. Kickers Offenbach hatte am Freitag mit einem 2:0 gegen den VfB Stuttgart II mit 32 Punkten den 5. Rang erobert.

Melka hält Punkt fest

In Paderborn sahen die Zuschauer zunächst ein abwechslungsreiches Spitzenspiel mit Großchancen auf beiden Seiten. Nach anfänglicher Dominanz der Gäste übernahm der SCP die Kontrolle, war aber vor dem Tor des starken Fortuna-Keepers Michael Melka nicht präzise genug. In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel.

Emden dagegen nutzte seine wenigen Chancen in Wuppertal eiskalt. Ein Kopfball von Thomas Klasen (20.) und ein Kontertor von Alban Ramaj (41.) ließen die Gäste mit einer Führung in die Halbzeit gehen, obwohl Wuppertal die feldüberlegene Mannschaft war. Der WSV erzeugte jedoch viel zu wenig Torgefahr. Den Schlusspunkt setzte Markus Unger (90.).

Ans Aluminium

Union Berlin spielte im Jahnsportpark etliche Großchancen heraus, traf die Querlatte und den Pfosten, aber nicht ins Tor. Die Gäste kamen nach der Pause besser ins Spiel, während Union das hohe Tempo aus der ersten Hälfte nicht halten konnte.

Der achtmalige DDR-Meister Dresden überwintert trotz einer guten Leistung im Tabellenkeller. Zudem wartet Dynamo weiter auf den ersten Heimsieg seit August. Die Führung durch Thomas Bröker (11.) glich Erfurts "Joker" Fabian Stenzel (81.) acht Minuten nach seiner Einwechslung aus.

Das Spiel in Bremen musste Mitte der zweiten Halbzeit unterbrochen werden, weil Schiedsrichter Thorsten Joerend aus Lübbecke verletzt in die Kabine humpelte. Er wurde durch Assistent Waldemar Stor ersetzt.