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Berlin - Das Verletzungspech beim 1. FC Union Berlin nimmt immer größere Ausmaße an.

Wie eine MRT-Untersuchung am gestrigen Montag ergab, zog sich Torhüter Marcel Höttecke beim Spiel in Ingolstadt einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu. Auch er wird der Mannschaft in den verbleibenden drei Spielen der Hinrunde voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung stehen.

"Es ist brutal, was derzeit bei uns passiert. Derart viele Ausfälle zu kompensieren, ist für die Spieler und das Trainerteam eine wirkliche Herkulesaufgabe. Wir werden nun noch enger zusammenrücken, um mit Hilfe unserer Fans am kommenden Montag gegen den VfL Bochum zu bestehen", so Teammanager Christian Beeck zum nächsten Ausfall eines Stammspielers.

Menz gesperrt

Neben Marcel Höttecke fallen auch Kapitän Torsten Mattuschka, Ahmed Madouni, Santi Kolk, Christoph Haker, Björn Brunnemann und Michael Parensen weiterhin verletzt aus. Während Björn Brunnemann bereits mit leichtem Lauftraining begonnen hat, arbeitet Michael Parensen in den nächsten vierzehn Tagen in der Reha-Klinik Donaustauf an seinem Comeback.

"Die Hinrunde ist für Michael nicht mehr realistisch. Wir wollten ihm den Druck nehmen und in einer anderen Umgebung für neue Reizpunkte sorgen. Ziel ist sein Einstieg in die Vorbereitung auf die Rückrunde bei uns, die am 28. Dezember beginnt", erläutert Christian Beeck.

Neben den Verletzten steht auch Christoph Menz am kommenden Montag nicht im Aufgebot des 1. FC Union Berlin. Er ist nach der fünften Gelben Karte für die kommende Partie gesperrt.