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München - Im Montagsspiel des 13. Spieltags empfängt die SpVgg Greuther Fürth den überraschend starken Aufsteiger aus Braunschweig (ab 20 Unr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Greuther Fürth will mit einem Sieg die Tabellenführung von Fortuna Düsseldorf zurückerobern. Die Aussichten dafür sind gut: Das "Kleeblatt" ist seit elf Partien ungeschlagen und hat von sechs Heimspielen fünf gewonnen (eine Pleite zum Auftakt gegen Eintracht Frankfurt). Dagegen schwächelten die Gäste aus Niedersachsen zuletzt ein wenig. Aus den jüngsten vier Begegnungen holten die Braunschweiger lediglich zwei Punkte.

"Platz 1 zementieren"

Fürths Kapitän Thomas Kleine warnt davor, den Aufsteiger zu unterschätzen: "Eintracht hat wirklich eine gute Mannschaft, das haben wir im letzten Jahr im DFB-Pokal erfahren, als wir wirklich glücklich gewonnen haben." Die Niedersachsen verloren 2010, damals noch als Drittligist, nur knapp mit 1:2 nach Verlängerung. Zudem verlor die Eintracht in dieser Saison bisher nur ein Auswärtsspiel.

Auch Fürths Cheftrainer Mike Büskens ist voll des Lobes für den Gegner: "Mannschaft und Umfeld sind gewachsen und konnten sich kontinuierlich entwickeln. Sie haben Vertrauen in einen jungen, sehr guten Trainer gehabt und da war der souveräne Aufstieg fast schon die logische Konsequenz."

Zittern müssen die Fürther aber sicher auch nicht vor den Gästen. Die Büskens-Elf stellt die beste Abwehr und den viertbesten Sturm. Das Angreifer-Duo Christopher Nöthe (sieben Treffer) und Olivier Occean (sechs) präsentierte sich schon oft in Torlaune. Deshalb zählen für Abwehrspieler Mergim Mavraj nur drei Punkte: "Mit einem Sieg müssen wir das nächste Ausrufezeichen setzen, Platz 1 zementieren. Wir wollen uns dauerhaft oben festsetzen." Nicht zur Verfügung stehen Stephan Fürstner, Asen Karaslavov, Kingsley Onuegbu und Sebastian Tyrala.

Gute Resultate gegen Top-Teams

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht sieht sein Team trotz des aktuellen Negativlaufs nicht chancenlos. Gerade gegen Topmannschaften habe man sich immer beachtlich aus der Affäre gezogen. Gegen St.Pauli gewannen die "Blau-Gelben" mit 1:0, gegen Düsseldorf erkämpften sie ein 1:1, nur gegen Paderborn mussten sie sich mit 0:1 geschlagen geben.

"Damit haben wir uns den Respekt der Liga erarbeitet", sagte Lieberknecht. Die Eintracht wolle sich als "unbequemer Gegner" erweisen. Personell kann der Braunschweiger Trainer aus dem Vollen schöpfen.