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Richelbach - Am Samstag, den 18. Juli 2015, testete der FSV Frankfurt gegen den Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers. Das Kräftemessen fand vor 400 Zuschauern auf dem Sportgelände des unterfränkischen Amateurvereins SV Richelbach statt.

Vom Abtasten beider Mannschaften war zu Beginn des Spiels wenig zu sehen. Sowohl der FSV als auch die Würzburger Kickers versuchten ihr Kombinationsspiel aufzuziehen. Viele kleine Fouls unterbanden dann aber den Spielfluss. Die erste Gelegenheit ergab sich für den FSV nach einem Foulspiel in der 8. Spielminute an Barry. Der Freistoß von halb linker Position durch Yann Rolim ging aber einige Meter am Tor vorbei. Die nächste Chance des Spiels hatte ebenfalls der FSV: Einen Seitfallzieher von Stürmer Edmond Kapllani konnte Wulnikowski im Tor der Würzburger im Nachfassen abfangen. Durch die tropischen Temperaturen entschied sich das Schiedsrichtergespann dann für eine Trinkpause nach 23 Minuten.

Würzburg verpasste im Anschluss gleich zweimal nur knapp das Tor der Schwarz-Blauen. In der 35. Spielminute entschied der Unparteiische auf einen umstrittenen Freistoß, den Kickers-Stürmer Shapourzadeh an den Innenpfosten setzte. Der FSV versuchte anschließend, sein Spiel wieder zu stabilisieren, was auch gelang: Zlatko Dedic, der den Kickers-Keeper Wulnikowski im Eins gegen Eins quasi schon umkurvt hatte, passte überlegt in die Mitte, fand aber keinen Mitspieler. Ohne Tore ging es dann in die Halbzeitpause.

Gleich nach dem Wiederanpfiff wurde es turbulent: In der 46. Minute geriet der FSV durch den eingewechselten Marco Haller in Rückstand. Doch die Schwarz-Blauen schlugen zwei Minuten später postwendend zurück: Nach einem Foul im Sechzehnmeterraum an Golley verwandelte Dedic den fälligen Strafstoß souverän im unteren linken Toreck. Nach Chancen auf beiden Seiten machte Würzburg wieder etwas mehr Druck und nutzte seine Chancen eiskalt: In der 58. Spielminute ging der Drittligist durch Richard Weil in Führung und erhöhte wenig später sogar durch Rico Benatelli auf 3:1.

Nach einem feinen Pass von Yann Rolim auf Zlatko Dedic krachte dieser das runde Leder in der 62. Minute an den gegnerischen Querbalken. Danach verlief die Partie ruhiger und beide Teams wechselten in ihren Reihen munter durch. Der FSV machte gegen Ende der Partie nochmal ordentlich Druck. Inyheok Park wurde 18 Meter vor dem Tor gefoult, der Freistoß von Timm Golley landete aber in der Mauer. Die Schwarz-Blauen mussten sich nach 90 Minuten mit 1:3 geschlagen geben.

"Wir haben noch viel vor uns, das war heute nichts", sagte FSV-Cheftrainer Tomas Oral. "Wir müssen kompakter spielen. Die Jungs wollen zu viel auf einmal, sie müssen einen Schritt nach dem anderen gehen."

Aufstellung FSV Frankfurt

1. Halbzeit: Pirson – Barry, Oumari (36. Gugganig), Ballas, Huber – Engels, Perdedaj, Konrad (36. Kruska), Rolim – Kapllani, Dedic

2.Halbzeit: Pirson – Barry (65. Bittroff), Gugganig, Ballas (80. Beuegelsidjk), Huber – Golley, Perdedaj (80. Hornschuh), Kruska, Engels (65.Epstein) – Rolim (65. Halimi), Dedic (80. Park)

Tore:

0:1 Haller (47.)

1:1 Dedic (49.)

1:2 Weil (58.)

1:3 Benatelli (61.)