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Die letzten, harten Trainingstage hat Jochen Seitz problemlos absolviert.

Die Kraft ist zurückgekehrt, und jetzt ist auch zu erkennen, was für ein positiver Typ da von 1899 Hoffenheim zu Alemannia Aachen gewechselt ist.

"Wollte unbedingt nach Aachen"

Immer gut gelaunt, kommunikativ und ganz ohne Allüren kommt er daher. Man nimmt es ihm ab, wenn er sagt: "Ich wollte unbedingt nach Aachen." Von der Familie war die Zustimmung zum Wechsel sofort da. Ein Besuch bei Stefan Blank vor einigen Jahren war Seitz' Frau noch in bester Erinnerung.

Und sportlich war die Sache ohnehin schnell klar, schließlich wollte Jochen Seitz vor allem eins: wieder mal spielen. Nach zwei Aufstiegen in Folge spielte er in der Hinrunde bei der TSG keine tragende Rolle mehr, weil er schlichtweg zu alt war. "Der Trainer hat mir gesagt, dass er mir nichts vorwerfen kann. Aber er setzt halt auf jüngere Spieler", erklärt Seitz.

"...dann setze ich mich gerne auf die Bank"

"Ziemlich wahrscheinlich" sei es, dass er seine Karriere in Aachen beendet. Eine Option auf Verlängerung gibt es. "Man kann ja von Jahr zu Jahr schauen", sagt die Nummer 29.

Genau diese Gelassenheit und Erfahrung sind es, die er ans Team weitergeben soll. Am liebsten natürlich in der Startelf. "Aber wenn du mir heute sagst, dass wir im Sommer aufsteigen, dann setze ich mich gerne auf die Bank."