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Im Playmobil-Stadion zu Fürth geht es am Sonntag um wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg. Die SpVgg Greuther Fürth empfängt den SC Freiburg (alle Sonntagsspiele ab 13:45 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Für die Mannschaft von Fürths Trainer Benno Möhlmann ist das Duell gegen den Tabellen-Dritten aus dem Breisgau "die nächste Gelegenheit, um erfolgreich zu sein."

Die Freiburger schätzt der Fürther Trainer als sehr gute Mannschaft. Dennoch ist er zuversichtlich: "Wir haben hier schon gute und sehr gute Spiele abgeliefert und können so den Freiburgern Paroli bieten. Mit einer konzentrierten Leistung und der nötigen Entschlossenheit vor dem Tor haben wir die Chance, das Spiel zu gewinnen. Das streben wir an."

Verzichten müssen die Gastgeber auf die Dienste von Marino Biliskovs (Zeh-OP), Ivo Ilicevic (Innendband-Dehnung am Knie) und Sercan Sararer (Bänderverletzung am Fuß). Zudem kommt für Philipp Langen ein Einsatz noch zu früh.

Ein Sieg soll her

Auch die Gäste nehmen sich für die Partie einiges vor. "Unser Ziel ist auch in Fürth, drei Punkte zu holen. Dafür wird die Mannschaft, wenn es sein muss, bis zur letzten Minute kämpfen", sagt SC-Chefcoach Robin Dutt.

Personell sorgenfrei kann er dem kommenden Spiel momentan jedoch nicht entgegenblicken: Suat Türker ist wie Andreas Glockner derzeit verletzt, Mohamadou Idrissou kuriert einen Infekt aus, Tommy Bechmann fehlt gelb-rot-gesperrt in jedem Fall.


FC St. Pauli – FC Ingolstadt

Es waren Festwochen für den FC St. Pauli in der 2. Bundesliga zuletzt: 2:1 gegen Duisburg, 1:0 gegen Nürnberg, 2:0 gegen Freiburg, je ein 2:2 gegen Ahlen und Mainz. Mit den guten Ergebnissen und Platz 7 geben sich die Kiez-Kicker aber nicht zufrieden.

"Unser Ziel muss es sein, die nächsten drie Spiele zu gewinnen", so Torhüter Matthias Hain. Den Anfang will St. Pauli zuhause gegen Ingolstadt machen. Auf die leichte Schulter wird die Aufgabe aber nicht genommen. "Denen fehlt noch die Konstanz, aber das ist eine gefährliche Mannschaft", sagt Trainer Holger Stanislawski.

Aufbauarbeit in Ingolstadt

Gefährlich, aber zuletzt mit Problemen: Nach zwei 0:3-Niederlagen in Serie hatte Ingolstadt-Trainer Thorsten Fink zuletzt einiges an Aufbauarbeit zu bewältigen. Gegen Nürnberg war man unter Wert geschlagen worden, Ingolstadts Chefcoach sprach dennoch von einer verdienten Niederlage.

So ganz klar ist man sich nicht, woran es liegt, dass die Mannschaft so launisch auftritt. "Vielleicht sind wir manchmal mit dem Erreichten zufrieden, gehen zu lasch in ein Spiel und können dann den Hebel nicht mehr umlegen. In dieser Liga muss man aber immer 100 Prozent geben, wenn man erfolgreich sein will", so Sportdirektor Harald Gärtner.

Lokvenc fällt aus

Gegen den FC St. Pauli wird es darum gehen, sich Chancen zu erarbeiten und diese dann auch zu nutzen. Verzichten muss der FCI auf seinen Stürmer Vratislav Lokvenc (Achillessehnen-Probleme) Ralf Keidel, zuletzt nach der fünften Gelben Karte gesperrt, wird wieder in die Startelf zurückkehren. Gleiches könnte auf der anderen Außenverteidiger-Position für Heiko Gerber gelten.


TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden

"Die Mannschaft ist hungrig und ehrgeizig, sie will das Spiel unbedingt gewinnen", sagt 1860-Coach Marco Kurz. Der 39-Jährige ist optimistisch, dass die Punkte in München bleiben. "Wir müssen genauso dominant wie in den letzten beiden Heimspielen auftreten, uns genauso viele Chancen erarbeiten, aber sie diesmal auch nutzen."

Vor dem Team aus der hessischen Landeshauptstadt zeigt Kurz den nötigen Respekt. "Es ist ein schwer zu spielender Gegner, sehr kompakt und robust, eine Mannschaft, die nicht viele Spiele verloren hat."

Mit welchem Personal der TSV 1860 aufläuft, steht bis auf zwei Positionen fest. Kurz macht sich nur noch Gedanken, ob Markus Thorandt nach verbüßter Gelbsperre ins Team zurückkehrt und wer neben Benjamin Lauth stürmt. Ansonsten hat Kurz die Qual der Wahl, denn bis auf die langzeitverletzten Markus Schroth, Lars Bender, Danny Schwarz und Daniel Bierofka sind alle fit.

Wehen Wiesbaden zeigt Respekt

SVWW-Trainer Christian Hock zeigte vor der Partie in der Allianz Arena viel Respekt vor dem Gegner: "1860 München hat die Chance, nach oben aufzuschließen und hat in Rostock teilweise richtig gut gespielt. Wir müssen wieder die konstante Leistung abrufen wie in den vergangenen Wochen und sogar noch eine Schippe drauflegen, um etwas mitnehmen zu können."

Zum Personal: Nach auskurierter Grippe meldete sich Dajan Simac zurück, auch Vlado Jeknic ist wieder eine Alternative. Schwer wiegt die Gelbsperre von Ronny König, während bei Sanibal Orahovac abzuwarten bleibt, ob ein Einsatz am Sonntag möglich ist. Bei Sascha Amstätter, der gegen Oberhausen mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt wurde, stehen die Chancen eher schlecht. Sandro Schwarz und Torge Hollmann sind Kandidaten für diesen Platz im Mittelfeld.


Rot-Weiß Oberhausen - MSV Duisburg

Für RWO ist das erste Derby gegen den MSV in der 2. Bundesliga natürlich nicht bloß Alltag. "Es ist schon etwas Besonderes, gerade für die Fans. Wer hätte denn vor ein paar Wochen gedacht, dass wir punktgleich in dieses Nachbarschaftsduell gehen würden. Es wird daher eine außergewöhnliche Atmosphäre im Stadion herrschen. Und dieses besondere Kribbeln vor einem solchen Duell war schon die ganze Woche über zu spüren."

Die Marschroute für die Partie gegen die "Zebras" gibt Luginger auch schon preis: "Wir müssen eine gewisse Ruhe mit ins Spiel bringen und kühlen Kopf bewahren. In solchen Derbys besteht die Gefahr, dass man schnell überdreht. Daher wird uns eine gewisse Portion Gelassenheit auf dem Platz sehr gut tun."

Sieg auch für die Fans

MSV-Trainer Peter Neururer hat vor der Partie die Qual der Wahl. Bis auf Olcay Sahan, der immer noch an den Folgen seiner Magen-Darm Infektion laboriert, den verletzten Tiago und den immer noch rotgesperrten Gregory Christ kann er auf alle Spieler zurückgreifen.

Taktisch will Neururer mit seiner Elf voll auf Sieg spielen: "Wir haben den Fanclubvertretern unter der Woche gesagt, dass wir alles geben werden, um dieses Derby für uns zu entscheiden. Und ich merke auch in der Mannschaft den Willen, diesen Sieg für die Fans einzufahren. Wir wollen Oberhausen nicht kommen lassen, sondern früh stören um am besten ein schnelles Tor erzielen."


FC Augsburg – FC Hansa Rostock

Der FC Augsburg möchte in dieser Begegnung seine Erfolgsserie von mittlerweile sieben Spielen ohne Niederlage fortsetzen. "Wir werden mit aller Macht versuchen, auch dieses Spiel zu gewinnen", gibt FCA-Trainer Holger Fach als Marschroute für die Partie gegen den Bundesliga-Absteiger aus.

Gegen Hansa Rostock sieht Fach erneut gute Voraussetzungen für ein gutes Spiel. "Rostock hat von dieser Saison selbst viel mehr erwartet. Jetzt haben sie mit Dieter Eilts einen neuen Trainer und jeder möchte sich neu beweisen. Daher wird Hansa hoch motiviert in dieses Spiel gehen."

Den Schlüssel zum Erfolg sieht Holger Fach im Zweikampfverhalten. "Das Spiel wird wie fast immer in dieser Liga über die Zweikämpfe entschieden. Hier müssen wir wieder 100 Prozent da sein und beweisen, dass wir die bessere Mannschaft sind."

Eilts lobt Team

Auch der neue Hansa-Trainer Dieter Eilts geht optimistisch in die Partie. "Die Mannschaft hat konzentriert gearbeitet und zieht hervorragend mit. Die Spieler sind mit Spaß, Freude und Engagement dabei", fasst Eilts die Eindrücke seiner ersten Trainingswoche beim F.C. Hansa zusammen.

Den FC Augsburg sieht der 43-jährige Fußball-Lehrer als "eine kompakte Mannschaft, die in der Defensive sehr gut steht und mit Thurk, Torghelle oder Werner auch gute Offensivkräfte in ihren Reihen hat".

Fraglich ist der Einsatz von Kai Bülow. Der 22-jährige Defensivspieler leidet unter Rückenproblemen. Definitiv verzichten muss der Coach auf Tobias Rathgeb und Zafer Yelen (beide im Aufbautraining), Dexter Langen (Knie-OP), Gledson (Hüftprobleme), Fillinger (Adduktorenbeschwerden), Diego (Infekt) und den noch gesperrten Heath Pearce.