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Köln – Wegen Karfreitag beginnt der 27. Spieltag der 2. Bundesliga erst am Samstag, den 4. April. Besondere Spannung verspricht der Kampf um den Aufstieg und den Klassenerhalt.In den Spotlights sagt bundesliga.de, worauf Sie am kommenden Wochenende besonders achten sollten.

1. Kaiserlautern kann vorlegen

Bereits am Ostersamstag kann der 1. FC Kaiserslautern zu Hause gegen den 1. FC Heidenheim (ab 12:45 Uhr im Liveticker) im Kampf um den Aufstieg vorlegen, mit einem Sieg sogar mit Tabellenführer Ingolstadt punktemäßig gleichziehen. Die Roten Teufel haben einen Lauf, verloren nur eines der letzten neun Spiele.

Dabei ist der "Betzenberg" wieder zu einem richtigen Hexenkessel geworden, die letzten fünf Heimspiele hat die Mannschaft von Kosta Runjaic allesamt gewonnen. Heidenheim stellt die viertbeste Offensive der Liga, hat sich aus der vergangenen Krise erholt und konnte aus den letzten drei Partien immerhin sechs Punkte einfahren.

2. Abstiegsangst vs. Aufstiegshoffnung

Besondere Brisanz verspricht das Aufeinandertreffen zwischen dem VfR Aalen und dem Karlsruher SC am Sonntag (ab 13:15 Uhr im Liveticker). Während Aalen in der Abstiegszone im Dreikampf mit Aue und St. Pauli steckt, will der KSC unbedingt den Anschluss an die Aufstiegsränge halten.  Das Team von Markus Kauczinski hat in der 2. Bundesliga allerdings noch nie gegen Aalen gewonnen.

Der VfR muss sich zu allem Übel noch mit einem 2-Punkte-Abzug wegen wiederholtem Verstoß gegen die Lizenzierungsauflagen herumplagen. Da wäre ein Sieg umso wichtiger. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck stellt mit 21 Toren zwar die schwächste Offensive der Liga, ist aber immerhin seit fünf Heimspielen ungeschlagen.  Eine spezielle Partie wartet dabei auf die  Karlsruher Enrico Valentini und Sascha Traut, die erst im Sommer aus Aalen verpflichtet wurden.

3. Offensiv-Spezialisten treffen auf Beton

Auch der SV Darmstadt 98 hält sich Tapfer auf den Aufstiegsplätzen, doch die Konkurrenz steht in Lauerstellung. Zuletzt mussten die Lilien gegen Düsseldorf nach 16 Spielen ohne Pleite mal wieder eine Niederlage hinnehmen.

Also wäre ein Sieg vor eigener Kulisse gegen den VfL Bochum (ab 13:15 Uhr im Liveticker) schon Pflicht. Interessant dürfte diese Partie alleine schon deshalb werden, weil hier die beste Offensive (Bochum mit 43 Toren) auf die beste Defensive trifft (Darmstadt mit 19 Gegentoren).

4. Geht Ingolstadt die Luft aus?

Lange galt der FC Ingolstadt als sicherer Aufsteiger, doch nach zuletzt nur einem Sieg aus sechs Spielen ist der Vorsprung auf Verfolger Kaiserslautern auf drei Zähler geschrumpft. Jetzt ist ausgerechnet der FSV Frankfurt zu Gast (ab 13:15 Uhr im Liveticker), gegen die die Schanzer vor eigener Kulisse noch nie gewinnen konnten.

Frankfurts Trainer Benno Möhlmann kennt den Gegner gut: Er war zwischen 2010 und 2011 selbst an der Seitenlinie des FCI gestanden. Das Hinspiel in Ingolstadt konnte jedoch der Tabellenführer durch ein Tor von Lukas Hinterseer mit 1:0 für sich entscheiden.

5. Befreiung im Kellerduell?

Beim TSV 1860 München ging es in letzter Zeit wieder aufwärts, die Löwen verloren nur eines der jüngsten sechs Spiele.  Mit einem Sieg gegen den FC Erzgebirge Aue (ab 13:15 Uhr im Liveticker) kann sowohl ein direkter Konkurrent in die Schranken gewiesen - als auch ein Riesen-Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden.

Bei Aue läuten derweil die Alarmglocken: In den letzten fünf Spielen gab es weder ein Sieg noch einen Torerfolg zu feiern. Die Sachsen agieren in der Offensive viel zu harmlos (nur 21 Tore) und haben außerdem mit ihrer Auswärtsschwäche (nur ein Sieg auf fremdem Rasen) zu kämpfen. Mut macht jedoch das Hinspiel-Ergebnis: Das 4:1 war sowohl der höchste Saisonsieg für Aue als auch die höchste Saison-Niederlage für München.