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Köln - Am 25. Spieltag der 2. Bundesliga stehen wieder einige spannende Partien auf dem Plan (ab Freitag 18.15 Uhr im Live-Ticker). In den Spotlights sagt bundesliga.de, worauf Sie am kommenden Wochenende besonders achten sollten.

1. Fürth will sich absetzen

Und noch einmal Abstiegskampf pur: Auch die SpVgg. Greuther Fürth und der TSV 1860 München stecken als 14. und 15. der Tabelle ganz unten drin. Fürth hat in den jüngsten zwölf, 1860 in den jüngsten zehn Spielen nur einen Sieg einfahren können. Der direkte Vergleich spricht klar für die Münchner. Gegen keinen anderen Club in der 2. Bundesliga konnten die Löwen so oft gewinnen, wie gegen Fürth (15 Mal), seit dem Bundesliga-Abstieg der Kleeblätter siegte 1860 in allen drei Begegnungen. Der TSV benötigt auch dringend einen Dreier, um nicht auf die Abstiegsränge abzustürzen. Die SpVgg. hingegen könnte ihren Vorsprung nach unten auf mindestens acht Punkte ausbauen.

2. Schreibt Ingolstadt weiter Clubgeschichte?

Der FC Ingolstadt schreibt Clubhistorie. Schon jetzt haben die Schanzer mehr Punkte geholt (48) als jemals zuvor in einer kompletten Saison in der 2. Bundesliga. Beim 3:0 bei Erzgebirge Aue konnten die Oberbayern zuletzt auch ihr Kurzzeittief von drei sieglosen Spielen in Folge beenden. Mit einem Dreier im Spitzenspiel gegen den Tabellenvierten Karlsruher SC könnte der FCI den Abstand auf Platz vier auf elf Punkte ausbauen. Zumindest die Relegation sollte dann gesichert sein. Aber Vorsicht: der KSC hat in den jüngsten 15 Spielen nur eine Niederlage kassiert, ist seit sechs Spielen ungeschlagen und stellt die zweitbeste Defensive der 2. Bundesliga - und hat bei nur zwei Zählern Rückstand auf Platz drei selbst gute Chancen auf den Aufstieg.

3. Letzte Chance für den "Club"

Durch das 0:1 gegen Heidenheim haben die Aufstiegsambitionen des 1. FC Nürnberg vergangene Woche einen herben Dämpfer bekommen. Nach einer Serie von 20 Punkten in zehn Spielen unter Coach René Weiler war der "Club" wieder dran, jetzt beträgt der Rückstand auf Platz zwei und drei wieder acht Zähler. Mit einem Sieg beim 1. FC Kaiserslautern könnten die Franken es noch einmal spannend machen. Und gegen den FCK haben sie zuletzt vier Mal in Folge gewonnen (drei Mal davon in der Bundesliga). Die Roten Teufel, aktuell Dritter, hingegen verloren nur eins der jüngsten sieben Spiele und sind zuhause noch ungeschlagen bei neun Siegen und drei Remis.

4. Fortuna hofft noch

Es ist das Duell der Verfolger und gleichzeitig der Enttäuschten. Denn RB Leipzig konnte zuletzt nur eins der jüngsten sieben, Fortuna Düsseldorf nur eins von fünf Spielen gewinnen. Beide Clubs wechselten den Trainer, mit unterschiedlichem Erfolg. Denn während RB nach nur fünf Punkten in vier Spielen unter Coach Achim Beierlorzer offiziell das Ziel Aufstieg in die Bundesliga begraben hat, hat Interimscoach Taskin Aksoy mit vier Zählern aus zwei Spielen die Düsseldorfer Hoffnungen wieder aufflammen lassen. Mit einem Sieg könnte die Fortuna auf drei Punkte an die Aufstiegsplätze herankommen.

5. Abstiegsgipfel auf der Ostalb

Der Abstiegsgipfel steigt auf der Ostalb, wo Schlusslich VfR Aalen auf den Drittletzten FC Erzgebirge Aue trifft. Gerade bei Aalen läuft aktuell nichts zusammen. Der VfR wartet seit acht Spielen auf einen Sieg, in den jüngsten vier Heimspielen gab es immer nur ein Remis. Für Erzgebirge verlief der Auftakt ins Jahr 2015 zunächst hervorragend mit zwei Siegen in Folge, die Sachsen konnten den letzten Tabellenplatz verlassen. Seitdem gab es aber zwei Niederlagen und ein Unentschieden. Auf ein Torfestival brauchen sich die Zuschauer bei diesem Duell übrigens wohl nicht zu freuen. Aalen (17 Tore) und Aue (21) stellen die beiden schlechtesten Offensivreihen der Liga, erzielen beide im Schnitt weniger als ein Tor pro Spiel.