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Für den 1. FC Nürnberg geht es am Freitagabend (ab 17:45 Uhr im Live-Ticker) um Wiedergutmachung - in den vergangenen sechs Spielen gab es keinen Sieg.

Die Aufgabe für Trainer Michael Oennig, der noch auf seinen ersten Dreier als Chefcoach wartet, ist aber alles andere als einfach.

Zu Gast ist der Tabellen-Zweite SC Freiburg: "Eine spielstarke Mannschaft, die gut in die Saison gestartet ist", sagt Oenning über die Badener. Der FCN-Coach will die Badener keinesfalls ins Rollen kommen lassen. "Unsere Mannschaft muss alles versuchen, diese Spielweise zu unterbinden."

Gute Personalsituation auf beiden Seiten

Der FCN-Trainer kann dabei so gut wie aus dem Vollen schöpfen. Nicht nur Matthew Spiranovic kam vorzeitig aus Australien zurück, um seine Mannschaft zu unterstützen, auch José Goncalves wird nach überstandenen Rückenproblemen wieder zur Verfügung stehen.

Personell sieht es auch beim Sport-Club gut aus: Die zuletzt fehlenden oder angeschlagenen Spieler wie Kapitän Heiko Butscher, Tommy Bechmann, Oliver Barth, Suat Türker oder Jonathan Jäger konnten voll trainieren. Auch Ivica Banovic, kündigte Dutt bereits an, wird wie schon im letzten Punktspiel gegen den MSV Duisburg wieder zum Kader zählen.

Respekt vor Nürnberg

Grundsätzlich bekräftigt Trainer Robin Dutt beim aktuellen Tabellen-14. vor allem eines: "Wir lassen uns nicht vom Tabellenstand unseres Gegners blenden." Denn ganz im Gegensatz zur momentanen Platzierung des 1. FC Nürnberg hält der Freiburger Coach das Team von Trainer Michael Oenning "von den Einzelspielern her für das beste der Liga".


VfL Osnabrück - Rot-Weiß Oberhausen

Beim VfL Osnabrück gab es in den vergangenen Tagen Sorgen um Torhüter Stefan Wessels. Im Training erlitt der Torwart des VfL Osnabrück nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit Dominic Peitz eine Risswunde am Fuß, die genäht werden musste.

Wessels, der erst kürzlich einen Faserriss auskurierte, will aber gegen Oberhausen wieder zwischen den Pfosten stehen, zumal es wichtige Wochen sind. Unzufrieden mit dem Saisonstart gibt sich der frühere Torhüter des FC Bayern nicht: "Wir spielen einen ansehnlichen Fußball, und unsere Punktebilanz ist angesichts unseres Saisonziels in Ordnung."

Oberhausen will die "Überraschung"

Nicht ganz unzufrieden ist man auch in Oberhausen: "Wir wären superglücklich, wenn wir am Ende da stehen, wo wir jetzt sind", sagt Hans-Günter Bruns, der Sportliche Leiter von Rot-Weiß Oberhausen. Der Aufsteiger weiß um die schwere Aufgabe bei den heimstarken Osnabrückern, dennoch sollen die nächsten Zähler im Abstiegskampf her.

"Der VfL ist eine absolute Macht zuhause. Aber es ist ein Spiel, in das wir locker reingehen können. Wir sind in der Lage zu überraschen, wenn alles passt."


1. FC Kaiserslautern - RW Ahlen

Als die deutsche U21-Nationalelf am Mittwoch in Metz um ein EM-Ticket gekämpft hatte, war Tobias Sippel schon wieder in Kaiserslautern. Weil FCK-Ersatzkeeper Luis Robles mit Rückenproblemen außer Gefecht war und Kevin Trapp mit der U19-Nationalmannschaft auf Reisen war, fragte der FCK nach einer vorzeitigen Rückkehr an.

"Bei der Nationalmannschaft waren wir zu dritt, und zwei reichen ja. Es ist zwar sehr schön, bei der Nationalelf zu sein, aber so ist die Vorbereitung auf das Spiel am Freitag gegen Ahlen besser", sagte Sippel.

Sasic hat Personalprobleme

Für die Pfälzer geht es nach dem 0:5 im Derby bei der TuS Koblenz um Wiedergutmachung. An das Spiel denkt bei den "Roten Teufeln" aber keiner mehr: "Das war leichter zu verdauen als einige knappe Spiele in der vergangenen Saison. Jetzt hast du mal fünf eingeschenkt bekommen und kannst fast schon drüber schmunzeln", sagte Sippel.

Trainer Milan Sasic hat ohnehin andere Sorgen: Regisseur Dzaka ist gesperrt, Stürmer Marcel Ziemer verletzt, Kai Hesse krank, und Kollege Erik Jendrisek, der bei der Nationalmannschaft weilte, hat fast keine Zeit zum Regenerieren. Auch Sidney Sam und Aimen Demai sind verletzt.

Wück hat Hoffnung

Ahlens Trainer Christian Wück sieht die Chancen seiner Mannschaft recht gut. "Da ist was drin. Wir dürfen aber nicht ängstlich sein, nur weil wir vor einer großen Kulisse gegen einen namhaften Gegner spiele", so Wück.

Verzichten muss der Coach der Rot-Weissen auf Grover Gibson, den eine hartnäckige Knieentzündung weiter außer Gefecht setzt.

Passen muss auch Manuel Bölstler, der momentan vom Pech verfolgt wird. Erst stoppte ihn ein Pferdekuss, dann eine Grippe und in Kaiserslautern fehlt er wegen einer Knochenabsplitterung im Fuß. "Vier bis sechs Wochen" wird er nach eigener Aussage wohl ausfallen.