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Nach der Weihnachtsfeier am vergangenen Samstag verabschiedeten sich bereits die ersten Spieler in den Weihnachtsurlaub.

Marko Lomic flog noch am gleichen Tag in sein Heimatland Serbien, für TuS-Stürmer Matthew Taylor ging es am Sonntag mit der Bahn zum Frankfurter Flughafen und auch Du-Ri Cha trat gestern an der Seite seines berühmten Vaters Bum-kun Cha die Heimreise nach Südkorea an.

Der Vater des 28-jährigen Rechtsverteidigers besuchte Du-Ri zum letzten Heimspiel der TuS gegen den FC Ingolstadt. "Ich hätte so gerne vor den Augen meines Vaters gespielt", bedauerte Du-Ri Cha, der sich eine Woche zuvor beim Auswärtsspiel in St. Pauli eine tiefe Risswunde am linken Schienbein zugezogen hatte. Letztlich sollten Vater und Sohn die 0:1-Niederlage der TuS am Freitagabend von der Presse-Tribüne verfolgen.

Vom Gips befreit

"Das hat zwar auch Spaß gemacht, aber lieber hätte ich auf dem Platz Gas gegeben", sagt Du-Ri, der vor seiner Abreise am Montagnachmittag bereits wieder vom Gips befreit wurde. Der Südkoreaner darf sein Bein sogar schon wieder belasten.

Zum Glück. Denn am 22. Dezember wird der Koblenzer "Asia-Express" in seiner Heimatstadt Seoul heiraten. "Und zum Rückrundenstart will ich auch wieder dabei sein", sagte Du-Ri Cha.