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Hamm - Am Donnerstagnachmittag bestritt Fortuna Düsseldorf im westfälischen Hamm ein Trainingsspiel gegen Arminia Bielefeld und trennte sich vom Tabellenführer der 3. Liga mit 1:1 (0:0). Beim Wiedersehen mit Ex-Trainer Norbert Meier erzielte Ben Halloran den Treffer für die Rot-Weißen.

Die beiden Traditionsvereine verabredeten sich für ein Trainingsspiel in der laufenden Länderspielpause etwa in der Mitte der beiden Städte, im westfälischen Hamm.

Liendl trifft nur die Latte

In der Evora-Arena ließen die Fortunen den Ball gut laufen und kamen in der ersten Halbzeit zu einigen Möglichkeiten. Die besten Chancen für eine Düsseldorfer Führung hatte Michael Liendl. Zunächst traf der Österreicher per direkten Freistoß die Latte und ein paar Minuten später scheiterte er mit einem Rechtsschuss am Bielefelder Schlussmann.

Nach dem Wechsel kamen die Bielefelder besser aus der Kabine. Die Meier-Elf stellte die Rot-Weißen vor einigen Schwierigkeiten, doch der Treffer fiel auf der anderen Seite: Ben Halloran konnte seine Farben aus 16 Metern nach Vorarbeit von Oliver Fink mit einem trockenen Rechtsschuss in die rechte Ecke in Front schießen (58.).

Nach dem Tor und einigen Wechseln war die Fortuna auf eine gute Ordnung bedacht und versuchte immer wieder, mit schnellen Gegenstößen gefährlich zu werden - dabei machten Halloran über rechts und der eingewechselte Heinrich Schmidtgal über links viel Druck über die Außenbahnen. Die Bielefelder hingegen drückten ihrerseits auf den Ausgleich. Mit Erfolg, denn Manuel Junglas erzielte vier Minuten vor Schluss per Kopf den aufgrund der zweiten Hälfte verdienten Ausgleich.

"Wir haben uns gut bewegt"

Am Ende blieb es beim 1:1 gegen die Arminia, die auf dem besten Weg ist, in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Für die Rot-Weißen war es in der Länderspielpause ein guter Test, bei dem viele Akteure, die zuletzt weniger zum Einsatz kamen, Spielpraxis sammeln konnten und Trainer Taskin Aksoy die bekannten Kicker aus der U23 bei den Profis testete.

"Mit der ersten Hälfte bin ich sehr zufrieden", betonte Aksoy. "Wir haben uns gut bewegt, den Ball gut laufen lassen und uns einige Möglichkeiten erarbeitet. Nach dem Wechsel sind wir durch die vielen Wechsel nicht richtig ins Spiel gekommen. Trotzdem hat der Test seinen Zweck zu 100 Prozent erfüllt und ich bin insgesamt sehr zufrieden." Seinem Gegenüber Meier gefiel nicht nur das Sportliche: "Es hat mich sehr gefreut, einige bekannte Gesichter wiederzusehen."