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Nach der deutlichen Niederlage beim FC St. Pauli hatte Rot-Weiß Oberhausens Trainer Jürgen Luginger alle Hände voll zu tun.

"Wir haben intensiv daran gearbeitet, unsere Fehler abzustellen", sagte der 40-Jährige vor dem Heimspiel gegen den Mitaufsteiger Rot Weiss Ahlen an diesem Freitag. Vor der Partie sprach er über die aktuelle Lage.

Frage: Wie hat die Mannschaft die Niederlage in Hamburg verarbeitet?

Jürgen Luginger: Wie immer haben sich die Spieler sehr selbstkritisch gezeigt. In unserem Spiel hatte die nötige Aggressivität gefehlt, so dass wir es den St. Paulianern zu einfach gemacht hatten, Tore gegen uns zu erzielen. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass wir gegen Rot Weiß Ahlen anders auftreten werden und aus unseren Fehlern gelernt haben.

Frage: Rot Weiss Ahlen hat gerade in den beiden Heimspielen gegen Frankfurt und 1860 München bewiesen, dass es auch am Ende noch hellwach ist – beide Siegtreffer fielen kurz vor dem Abpfiff. Vorsicht ist also geboten, oder?

Luginger: Ja, wir haben ganz genau gesehen, dass Ahlen bis zur letzten Minute gefährlich ist. Sie stehen in der Defensive sehr kompakt und fahren gerne Konter über ihre schnellen Spieler wie Großkreutz oder Chitsulo. Aber wie immer haben wir unseren Gegner eingehend analysiert und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unseren Mitaufsteiger besiegen werden.