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München - Zwei ambitionierte Teams, zwei Punkte zum Auftakt: Sowohl St. Pauli, als auch der FC Ingolstadt spielten zum Auftakt remis. Jetzt treffen sie im direkten Duell am Samstag (ab 15:15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) aufeinander. Für zwei Spieler gibt es ein Novum.

Ingolstadts Verteidiger Ralph Gunesch trug acht Jahre lang das Trikot der Kiezkicker: "Es ist natürlich ein besonderes Spiel für mich. Die lange Zeit mit vielen Höhen und Tiefen verbindet mich sehr mit dem Verein", sagte er der "Hamburger Morgenpost". Beide Teams stehen nach den Auftakt-Remis schon leicht unter Druck, auch wenn Gunesch, der sich für diese Woche ein Kontaktverbot zu den früheren Kollegen auferlegt hat, sagt: "Von uns erwartet man aber in einem Auswärtsspiel nicht so viel wie von St. Pauli zu Hause."

Kringe: Gänsehaut bei "Hell's Bells"



Während der Neu-Ingolstädter Gunesch die Atmosphäre am Millerntor in- und auswendig kennt, bedeutet diese für Hamburgs Neuzugang Florian Kringe Neuland: "Ich bin schon ein wenig angespannt. Aber es ist mehr Vorfreude als Nervosität. Zum ersten Mal am Millerntor bei 'Hells Bells' einzulaufen, das ist schon etwas Besonderes. Ich werde bestimmt Gänsehaut haben", sagt der Ex-Dortmunder.

Die Paulianer Nullnummer bei Erzgebirge Aue bewertet Kringe so: "In Ansätzen ist das Spiel positiv zu bewerten. Es ist aber in jeder Hinsicht noch Luft nach oben. Das gilt auch für mich." FCI-Coach Tomas Oral, der mit seinen Team zuhause 2:2 gegen Cottbus spielte, zählt die Kiezkicker zu den Top-Aufstiegsfavoriten: "Ich gehe davon aus, das St. Pauli in diesem Jahr unbedingt aufsteigen will." Ingolstadt gewann zuletzt im vierten Spiel gegen St. Pauli erstmals gegen die Hamburger.



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