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Homburg - Viertes Testspiel, vierter Erfolg für die Roten Teufel. Denn trotz brütender Hitze auf der Sportanlage des TuS Lappentascherhofs betrieb der 1. FC Kaiserslautern enorm viel Aufwand und gewann schlussendlich völlig verdient das Benefizspiel gegen den Regionalligisten FC Homburg mit 3:0 (3:0). Coach Kosta Runjaić nutzte dabei erneut die Gelegenheit, um ordentlich Eindrücke zu sammeln und jede Menge Personal auf den Rasen zu schicken.

Davon war schließlich einiges vorhanden, denn bis auf die beiden Verletzten Profis Sebastian Jacob (Kreuzbandriss) und Marcel Gaus (Verknöcherung im Oberschenkel) sowie der nach der U21-Europameisterschaft noch im Urlaub weilende Philipp Hofmann reiste der FCK-Tross nahezu komplett ins Saarland. Mit Chadli Amri und Kai Hesse traf man sogar bei den Hausherren auf zwei ehemalige Lautrer Profis und damit altbekannte Gesichter beim FCK.

In die Partie vor rund 1000 Zuschauern fanden die Roten Teufel trotz intensiver Trainingseinheit am morgen schnell. In 4-5-1-Formation ausgerichtet, übernahm die Mannschaft von Coach Kosta gleich die Kontrolle. Dabei kam den Lautrern vor allem entgegen, dass sich die Homburger Hausherren besonders in der Anfangsphase nicht darauf beschränkten, sich hinten einzuigeln.

Traumtor von Halfar

Die erste gute Gelegenheit des Spiels durfte sich ebenfalls der Gastgeber ins Heft schreiben. Einen gut platzierten Kopfball aus acht Metern fischte FCK-Schlussmann Marius Müller allerdings reflexartig aus dem Winkel. Es sollte allerdings vorerst die einzige nennenswerte Aktion der in giftgrün gekleideten Homburger bleiben. Denn in der Folgezeit hatten die Roten Teufel die Partie komplett im Griff. Nachdem Stefan Mugosa (6.) noch mit einem Schlenzer am Homburger Schlussmann scheiterte, nutzte Erik Thommy (10.) ein Missverständnis der FC-Defensive zur frühen Führung. Kapitän Daniel Halfar erhöhte mit einem Strahl aus gut 25 Metern auf 2:0 (22.).

Für den Schlusspunkt vor dem Seitenwechsel sorgte Markus Karl mit einem Treffer aus der Kategorie "Kuriositätenkabinett" Ursprünglich als Pass von der Grundlinie in den Rückraum der Abwehr getimt, spitzelte ein Homburger Abwehrmann den Ball dankenswerterweise beim Klärungsversuch über seinen Schlussmann ins Tor (38.). Mit dem Pausenpfiff hatten die Hausherren noch einmal die Gelegenheit zu verkürzen; einen äußerst sehenswerten Dropkick aus der Distanz kratze Müller ebenso ansehnlich aus dem Winkel zur Ecke.

Hohe Temperaturen hinterlassen Spuren

Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie etwas an Tempo und Spielfluss. Damit zollten beide Mannschaften den extrem hohen Temperaturen und der hohen Intensität des ersten Durchgangs Tribut. Coach Kosta nutzte dabei die Gelegenheit, um kräftig durchzuwechseln und brachte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs mit Zlatan Alomerovic, Alexander Ring, Maurice Deville, Stipe Vucur und Michael Schindele insgesamt fünf Neue in die Partie. Johannes Reichert, Lukas Görtler, Mario Pokar und Erik Wekesser komplettierten die Mannschaft des zweiten Spielabschnitts.

Da der FCK in der Folgezeit zwar weiterhin Ball und Gegner kontrollierte, vorne allerdings die ganz großen Chancen ausblieben, sollte es am Ende beim verdienten 3:0-Testspielerfolg bleiben.