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Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Polizei und FC Hansa Rostock wurde am Mittwoch (01.10.08) über den aktuellen Ermittlungsstand nach den Vorkommnissen im Zusammenhang mit dem 2. Bundesliga-Spiel am vergangenen Freitag in der DKB-Arena informiert.

Dabei unterstrich der Vorstandsvorsitzende des FC Hansa, Dirk Grabow, noch einmal, dass der Verein mit aller Entschiedenheit und allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen jene Personen vorgehen werden.

Auswertung von Videomaterial

Polizei-Chef Rene Mainka berichtete von "insgesamt 55 Anzeigen wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung sowie zehn Gegenanzeigen wegen Freiheitsberaubung." Zudem wird umfangreiches Videomaterial ausgewertet und der Staatsanwaltschaft vorgelegt.

Auf der Grundlage von solchen Videoaufnahmen sind bereits Personen identifiziert worden, die nach dem Spiel in die Pufferzone zwischen Südtribüne und Gästeblock eingedrungen waren und damit gegen die Stadionordnung verstießen.

"Keine Fans"

Gegen sie werden auch bundesweite Stadionverbote verhängt, wobei Veranstaltungsleiter Rainer Friedrich zu Protokoll gab, dass "keine der identifizierten Personen irgendwelchen Fan-Vereinigungen oder -Gruppierungen des FC Hansa zuzuordnen sind."