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Cottbus - Die schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich zum Glück nicht. Denn Dimitar Rangelov war am Freitag beim 1. FC Union Berlin mit Verdacht auf Handbruch behandelt worden, spielte dann aber weiter.

Bereits in der ersten Halbzeit fiel Gegenspieler Kohlmann mit all seinem Gewicht auf die Hand des Energie-Torjägers, die Schmerzen waren groß. Ein Bruch war zunächst erahnt worden, oder eine Haarriss oder eine gerissene Sehne. Am Montag brachte eine weitere ärztliche Untersuchung Gewissheit.

Spezialschiene für Rangelov

Die Struktur in der rechten Hand von Rangelov ist nicht kaputt, es handelt sich lediglich um eine schwere Stauchung. Um die bewegungseingeschränkte und geschwollene Hand vor Erschütterungen und Stößen zu schützen, bekam "Mitko" eine stabilisierende Schiene verpasst. Bis Donnerstag soll eine leichtere Version angefertigt sein, die er notfalls auch im nächsten Spiel gegen Dresden tragen und trotzdem auflaufen könnte.

In ärztliche Behandlung begaben sich am Montag zudem Thorsten Kirschbaum mit Beschwerden an der Hüfte sowie Christopher Schorch mit anhaltenden Knieproblemen. Die MRT-Ergebnisse werden bis spätestens Mittwoch erwartet. Unterdessen hat sich Markus Brzenska einer weiteren Leistenoperation unterzogen, um potentiellen Beschwerden nach dem Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining 2012 vorzubeugen.