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Fürth/München - Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss - daran hat sich die DFL wohl bei der Ansetzung des 14. Spieltags erinnert und hält einen echten Leckerbissen zum Abschluss dieser Runde bereit. Am Montagabend steigt nämlich nicht nur irgendeine Partie, sondern das bayerische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem TSV 1860 München.

Zusätzlich zur geographischen Nähe wird die Brisanz des Duells am Montag (ab 20 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) auch noch durch die Tabellenplätze der Teams verstärkt. Zwei Punkte trennen die beiden Clubs, die auf den Rängen 7 und 8 liegen und nur mit einem Sieg Anschluss an die Spitzengruppe halten können.

"Ich liebe Derbys unter Fluchtlicht"

"Ich liebe Derbys. Da ist dann oft noch ein bisschen mehr Emotion im Spiel", sagt "Kleeblatt"-Trainer Mike Büskens: "Und ich liebe Abend-Spiele unter Flutlicht." Doch bei aller Vorfreude ist der 42-Jährige auf der Hut, weiß er doch um die Stärke der Münchener, die seit zehn Spielen ungeschlagen sind. "Wir wollen die Mannschaft sein, die den 'Löwen' im elften Spiel eine Niederlage beibringt", erklärt Büskens.

Helfen könnten dabei auch wieder Milorad Pekovic (Mittelhandbruch) und Stephan Schröck (Innenbandzerrung im Knie), die ihre Verletzungen auskuriert haben. Auch Christopher Nöthe könnte gegen den TSV sein Comeback feiern. Der Stürmer war Mitte September an der Schulter operiert worden, steht Büskens nun aber wieder als Option zur Verfügung.

Maurer noch ungeschlagen gegen Fürth

Beim Gegner geht man die Partie in Franken positiv an. "Ich persönlich habe mit Greuther Fürth sehr gute Erfahrungen gemacht", erzählt Reiner Maurer, der als Trainer in drei Spielen gegen die "Grün-Weißen", zwei Mal gewann und ein Unentschieden holte. Außerdem haben die Sechziger bereits gute Derby-Erfahrungen gesammelt. Am 6. Spieltag siegte das Team von der Grünwalder Straße im anderen bayerischen Derby beim FC Augsburg mit 2:1.

Doch Maurer weiß, wie schwer es wird, diesen Erfolg zu wiederholen: "Greuther Fürth spielt eine gute Saison, hat eine sehr hohe Qualität im Kader", sagt er. "Sie spielen direkt nach vorne und versuchen schnell zum Abschluss zu kommen. Es wird für uns sehr schwer, dort zu bestehen." Ein Punkt solle das Minimalziel sein, so Mauerer weiter.

Bei der Umsetzung dieses Ziels wird Stefan Aigner noch nicht wieder mitwirken können. Der Mittelfeldspieler ist nach seiner Syndesmosebandverletzung zwar ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, doch für einen Einsatz in der Liga sei es noch zu früh. So ist damit zu rechnen, dass Maurer wohl wieder dieselbe Startelf wie gegen den FSV Frankfurt aufbieten wird, um auch im elften Spiel in Folge ungeschlagen zu bleiben.