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Viele TuS-Fans konnten gar nicht glauben, was die Videowand im Stadion Oberwerth am letzten Sonntag gegen 15:45 Uhr verkündete. Uwe Rapolder hat's gefreut.

5:0 für die TuS Koblenz im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern. 5:0 gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer. Der höchste Erfolg der Koblenzer Zweitliga-Geschichte.

Im Gespräch mit tuskoblenz.de blickt Trainer Uwe Rapolder mit etwas Abstand nochmal auf den "goldenen Oktobersonntag" zurück.

Frage: Hallo Herr Rapolder! Vier Tage liegen hinter dem 5:0-Derbysieg der TuS gegen den 1.FC Kaiserslautern. Haben Sie diesen Erfolg überhaupt schon genießen können?

Uwe Rapolder: Nein, eigentlich nicht richtig (schmunzelt). Anfang der Woche war ich zu Gast in der Sportschule Oberwerth, wo ich bei einer Fußball-Lehrer-Tagung als Referent auftrat. Witzig war, dass dort auch Milan Sasic im Publikum saß. So richtig Zeit zum Genießen hatte ich nicht. Nach so einem Erfolg fängt einen das Alltagsleben schneller ein, als man denkt. Aber ich habe gehört, dass in der Stadt nach dem Sieg einiges los war. Das freut mich für unsere Fans!

Frage: Gegen den FCK mussten Sie erneut auf viele Stammspieler verzichten. Wie gut ist die TuS denn erst, wenn einige verletzte Spieler wieder genesen sind?

Rapolder: Darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken. Aufgrund der Personalsorgen waren wir ja gezwungen zu reagieren und haben noch einige Spieler verpflichtet. Wenn alle Spieler fit sind, werden wir uns noch von dem einen oder anderen trennen müssen. Besonders wichtig ist mir, dass Goran Sukalo und Ardijan Djokaj wieder richtig fit werden. Durch sie wird das Team noch stärker!

Frage: Das nächste Spiel der TuS findet auf Grund der Länderspielpause erst am 19. Oktober bei Hansa Rostock statt. Dürfen sich die TuS-Fans auf den ersten Auswärtssieg der Saison freuen?

Rapolder: Warum nicht? (lächelt). Wir fahren nach Rostock um zu punkten. Auswärts haben wir diese Saison noch etwas gut zu machen. Eigentlich können wir dort völlig befreit aufspielen, weil wir mittlerweile diese unglaubliche Heimstärke entwickelt haben. Ich bin optimistisch!