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Für den VfL Osnabrück begann die Saison 2008/09 fast nach Wunsch. Dank einer wiedergewonnen Heimstärke standen die Niedersachsen nach acht Spieltagen auf dem 9. Tabellenplatz.

Doch plötzlich zeigte die Leistungskurve der "Lila-Weißen" steil nach unten. In sieben Spielen gab es bei drei Niederlagen lediglich vier Unentschieden.

Auswärtsmisere

Vor allem auswärts gab es für den VfL nichts zu holen. Für Trainer Claus-Dieter "Pele" Wollitz war diese Negativserie jetzt aber nicht unbedingt eine riesige Katastrophe.

"Wir haben in dieser Spielzeit bisher gegen starke Mannschaften wie St. Pauli, Aachen, Kaiserslautern, Fürth und Mainz gespielt. Ich glaube, es ist nicht selbstverständlich, davon auszugehen, dass man dort gewinnt", erklärte Wollitz im Gespräch mit bundesliga.de.

Wollitz bremst Euphorie

Am 16. Spieltag sollten die Fans und Wollitz aber erlöst werden. Nach zuvor lediglich zwei Auswärtspunkten fuhren die Osnabrücker in Ahlen den ersten Dreier auf fremden Platz ein, ein Winterquartier auf einem Nichtabstiegsplatz war gesichert.

Wollitz will dem Zwischenergebnis aber nicht so viel Bedeutung beimessen. "Dass wir jetzt mit 19 Punkten auf Platz 14 stehen, ist zwar schön, aber wichtig ist für mich einzig und allein, dass wir am 34. Spieltag, lieber noch am 33., über dem Strich stehen", sagte Wollitz.