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Düsseldorf - Das aktuelle Tiefdruckgebiet hat Deutschland seit Anfang dieser Woche fest im Griff - und auch das Trainingsgelände von Fortuna Düsseldorf am Arena Sportpark hat sich über Nacht in eine weiße Winterlandschaft verwandelt.

Besonders der aus Burkina Faso stammende Patrick Zoundi machte deshalb große Augen, als Cheftrainer Norbert Meier die Spieler zur ersten Einheit des Tages auf die komplett in weiß getauchte Spielfläche bat.

Kein vernünftiges Training möglich

"Vor zehn Jahren in Belgien habe ich in meinem Leben das erste Mal überhaupt Schnee gesehen", sagte ein ziemlich überrascht drein schauender Patrick Zoundi, als er das Fortuna-Trainingsgelände, auf dem sich über Nacht eine Schneedecke von zehn Zentimeter angehäuft hat, betrat.

Beim anschließenden Spiel elf gegen elf stand klar der Spaß im Vordergrund, an ein vernünftiges Training war angesichts der widrigen Platzbedingungen ohnehin nicht zu denken. "Obwohl der Platz bei den Bedingungen schwer zu bespielen ist, macht Training im Schnee immer eine Menge Spaß", so Zoundi nach der ersten Schneeeinheit in diesem Winter.

Bröker fehlt - Testspieler Yuta zurück

Seit gestern ist auch der japanische Testspieler Baba Yuta wieder mit von der Partie. Der 26-jährige Mittelfeldallrounder hatte sich bei seinem ersten Trainingsbesuch vor zwei Wochen eine Muskelverletzung zugezogen - die wieder verheilt ist - und versucht jetzt im zweiten Anlauf bei Norbert Meier und seinem Trainerteam einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Dagegen vermissten die Zaungäste den zweifachen Torschützen vom Bielefeld-Spiel, Thomas Bröker. Den 25-jährigen Offensivspieler hat eine Grippe erwischt, die ihn zu zu einer Trainingspause zwingt.

Am Nachmittag kehrten die Spieler der Rot-Weißen dem Trainingsgelände in Stockum dann den Rücken und fuhren ins Fitnessstudio von Konditionstrainer Dirk Schauenberg nach Neunkirchen-Vluyn, wo die Spieler zur Abwechslung eine fußball-untypische Trainingsform erwartete.