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Die Suche hat ein Ende. Andreas Bornemann, der von 2002 bis 2007 Manager beim Sport-Club Freiburg war, wird ab 3. Januar 2009 Sportdirektor bei Alemannia Aachen.

Der Aufsichtsrat folgte damit dem Vorschlag von Geschäftsführer Frithjof Kraemer und Erik Meijer, die in den letzten Wochen die Gespräche mit den Kandidaten geführt hatten. Bornemann hat am Tivoli einen Vertrag bis 30. Juni 2010 unterschrieben.

"Den Weg nach oben weiter gehen"

Der 37-Jährige selbst freut sich auf die Arbeit bei der Alemannia: "Meine ersten Aufgaben betreffen zunächst die Wintertransferperiode und die Rückrundenvorbereitung. Auch wenn ich offiziell erst im Januar beginne, werde ich die Zeit über Weihnachten nutzen, eine Bestandsaufnahme zu machen und mich einzugewöhnen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die Alemannia, die sich hohe Ziele gesteckt hat, den Weg nach oben weiter gehen kann."

"Nach unseren ersten Gesprächen entstand bei mir der Eindruck, Andreas Bornemann sei schon einige Jahre bei der Alemannia. Wir haben in ihm einen Mann gefunden, der Hunger hat, der mit sehr viel Freude und Engagement für die Alemannia arbeiten möchte. Er passt zu dieser Stadt und zu diesem Verein", erklärt Kraemer. Bornemann spielte von 1991 bis 2000 für den SC Freiburg und bestritt in dieser Zeit sechs Bundesligaspiele und zwei Spiele in der 2. Bundesliga.

Im Anschluss an seine aktive Karriere baute er die Freiburger Fußballschule mit auf, die im September 2001 eröffnet wurde. Nach dem Weggang des ehemaligen Managers Andreas Rettig im Jahr 2002 trat Bornemann dessen Nachfolge beim SC Freiburg an. Nach fünf Jahren beendete er seine Tätigkeit an der Dreisam im Sommer 2007.

Genau der Richtige

"Seine Herangehensweise an den Fußball hat uns überzeugt. Dazu kennt er aus seiner Freiburger Zeit ähnliche Strukturen wie in Aachen und hat eine Menge Erfahrung mit Nachwuchsarbeit. Genau so jemanden haben wir gesucht", sagt Erik Meijer, der es in seiner direkten Art wie folgt auf den Punkt brachte: "Wenn man den Besten haben kann, dann sollte man auch den Besten verpflichten."

Bornemann ist sich der Ansprüche an ihn bewusst und formulierte bei seiner Vorstellung ehrgeizige Ziele: "Gerade wenn man aus Erfahrung weiß, wie schön es ist, in der Ersten Liga zu spielen, strebt man den Aufstieg natürlich immer an. Hier in Aachen arbeiten wir in einem jungen, ehrgeizigen Team, mit dem man in die Zukunft schauen kann."