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Die befürchteten Diagnosen bei Daniel Bierofka und Lars Bender vom TSV 1860 München haben sich bestätigt.

Eine Risswunde an der linken Ferse zwingt Kapitän Bierofka derzeit zu einer unfreiwilligen Pause. Bender zog sich am Sonntag im Testspiel beim VfR Aalen (2:2) eine Innenbandzerrung im rechten Knie zu.

Hoffnung für das Pokalspiel

Mit vier Stichen musste die Verletzung bei Bierofka von Mannschaftsarzt Dr. Willi Widenmayer genäht werden, "voraussichtlich am Samstag werden die Fäden gezogen", berichtet der 29-jährige Mittelfeldspieler.

"Die Wunde hat sich bisher nicht entzündet", so Bierofka, "wenn alles optimal läuft, kann ich Freitag oder Samstag wieder am Mannschaftstraining teilnehmen." Dann stünde auch einem Einsatz am Dienstag, 27. Januar, 19 Uhr, in der dritten Runde des DFB-Pokals beim Bundesligisten Hamburger SV nichts im Weg.

Passiert ist Bierofka das Malheur am vergangenen Samstag "beim Spielen mit meinem Sohn David", als er sich unglücklich mit der Ferse an einer scharfen Tischkante stieß. Dass statistisch im Haushalt bekanntlich die meisten Unfälle passieren, weiß Bierofka mittlerweile. Eine schmerzliche Erfahrung, "ich hoffe nur, dass ich in Zukunft davon verschont bleibe."

Am Wochenende mit dem Team

Bei Bender hat sich die bereits am Sonntag von Mannschaftsarzt Widenmayer gestellte Diagnose der Zerrung nach der durchgeführten Kernspintomografie bestätigt.

Lars Bender wird sich in den kommenden Tagen intensiven physiotherapeutischen Maßnahmen unterziehen. Bei optimalem Heilungsverlauf kann der 19-jährige Mittelfeldspieler am Wochenende wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

"Die Bänder sind stabil, es ist nichts gerissen", so Lars Bender: "Heute ging es mir auch schon viel besser. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich beim Pokalspiel in Hamburg dabei sein kann."