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Köln - Der FC Ingolstadt will aufsteigen. Was vor einigen Jahren noch wie ein Scherz geklungen hätte, könnte in dieser Saison mit großer Wahrscheinlichkeit wahr werden. Die Schanzer führen die Tabelle nach 26 Spieltagen an und haben es selbst in der Hand, im kommenden Jahr in der Bundesliga zu spielen. Drei Spieler sind dafür eminent wichtig. Wir stellen sie Ihnen vor.

Übersicht: Alle Kandidaten im Aufstiegscheck

Natürlich sind für eine solche Saison, wie sie der FCI bislang spielt, wesentlich mehr Spieler wichtig. So seien hier auch der starke Rückhalt Ramazan Öczan, Top-Torjäger Stefan Lex und der starke Scorer Mathew Leckie genannt.

Drei Schlüsselspieler für den Aufstieg

Kapitän Marvin Matip, sein Neben- bzw. Vordermann Roger und Top-Scorer Pascal Groß sind die Spieler, die dem FCI den Aufstieg perfekt machen können und in dieser Saison besonders wichtige Rollen gespielt haben. bundesliga.de sagt ihnen, warum das so ist.

Marvin Matip

Key-Player Nummer 1

Marvin Matip

Marvin Matip ist nicht nur Abwehrchef des FC Ingolstadt, sondern darüber hinaus zweikampfstärkster Spieler der Liga. Auch wenn der 29-Jährige auf Grund seiner früheren Position noch als Mittelfeldspieler geführt wird, ist er längst in die Innenverteidigung gerückt. Seine präzisen Pässe, von denen 77,2 Prozent angekommen hat er aber nicht verlernt und wirkt so verlässlich am Spielaufbau mit. Der Kapitän der Schanzer war in dieser Saison in jedem Spiel dabei. Nur beim 3:0-Sieg bei Erzgebirge Aue stand er nicht über die gesamte Spielzeit auf dem Feld, bei den restlichen 25 Partien war er 90 Minuten mit dabei.

Pascal Groß

Key-Player Nummer 2

Pascal Groß

Pascal Groß macht für den FC Ingolstadt in sehr vielen Partien den Unterschied aus. Groß erreichte vor dieser Saison in vier Zweitligajahren 15 Scorer-Punkte – jetzt ist er der überragende Spieler der Liga und sammelte 16 Scorer-Punkte (sechs Tore, zehn Torvorlagen). Sensationell sind seine Standards, die schon 16 Mal zu Toren führten –damit ist er mit weitem Abstand Standardkönig der Liga. Zudem war Groß ligaweit mit Abstand am häufigsten am Ball, weshalb er teilweise als "Xabi Alonso der 2. Liga" betitelt wurde.

Roger

Key-Player Nummer 3

Roger

Der oft unterschätzte Roger ist für die Stabilität der Schanzer enorm wichtig. Der Ex-Cottbuser hat sich zum heimlichen Chef aufgeschwungen, gibt meist den Sechser, organisiert, dirigiert und ordnet. Er ist der beste Balleroberer der Liga, trotz seiner kantigen Spielweise ist er kurioserweise auch derjenige, der ligaweit mit Abstand am häufigsten gefoult wird (101 Mal), was einfach an seinem unglaublich geschickten Zweikampfverhalten liegt. Auch deswegen hat er mehrfach in der Innenverteidigung ausgeholfen

Sebastian Stenzel

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