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Köln - Der 29. Spieltag steht in der 2. Bundesliga auf dem Programm. bundesliga.de zeigt, auf welche drei Spieler Sie am kommenden Wochenende besonders achten sollten.

Marvin Matip (FC Ingolstadt)

Der FC Ingolstadt ist nach einem eher holprigen Start in die Rückrunde nun wieder voll auf Kurs Bundesliga. Die Schanzer sind seit drei Spielen ungeschlagen, holten zuletzt gegen den FSV Frankfurt und dem 1. FC Heidenheim zwei Siege in Folge - beide zu Null. Innenverteidiger Marvin Matip hat großen Anteil daran, dass der Spitzenreiter einer der besten Defensivreihen der Liga stellt.

Der gebürtige Bochumer ist mit durchschnittlich 69 Prozent gewonnener direkter Duelle der beste Zweikämpfer aller 18 Zweitligisten, gehört in der Elf von Coach Ralph Hasenhüttl zum Stammpersonal. Matip kam bisher in jeder Partie zum Einsatz. Mit dem 1. FC Köln spielte der ältere Bruder vom Schalker Verteidiger Joel Matip bereits in der Bundesliga, gegen eine Rückkehr ins Oberhaus hätte der Routinier sicher nichts einzuwenden. "Wir werden alle für unseren großen Traum geben", so Matip, der mit seinem Team nun Fortuna Düsseldorf (ab 18:15 Uhr im Liveticker) zu Gast hat. Da Darmstadt und Kaiserslautern am vergangenen Spieltag gepatzt haben, verfügen die Schanzer wieder um ein angenehmes Polster auf die Verfolger. Einen Ausrutscher darf sich der Spitzenreiter trotzdem nicht leisten.

Kyoung-Rok Choi (FC St. Pauli)

"Zicke, Zicke, Zacke, Choi, Choi, Choi", hallte es vor zwei Wochen durchs Millerntor in St. Pauli. Kyoung-Rok Choi hat die Hamburger mit zwei Treffern und einer Vorlage beim 4:0-Heimerfolg gegen Fortuna Düsseldorf fast schon im Alleingang zum Sieg geschossen. Der Südkoreaner spielte förmlich den Parylöwen, verwandelte das Millerntor mit einem Offensivfeuerwerk in ein Tollhaus. Eine Woche später sah das In Karlsruhe schon anders aus, Pauli und sein neuer Hoffnungsträger unterlagen chancenlos mit 0:3. Nun hat der FC St. Pauli wieder ein Heimspiel, empfängt den 1. FC Nürnberg (ab 18:15 Uhr im Liveticker). Eine weitere "Choi-Gala" ist ausdrücklich erwünscht.

Die Bilanz spricht für die Hamburger. In der 2. Bundesliga holten die Nordlichter gegen den "Club" fünf Siege, fünf Remis und mussten lediglich drei Pleiten hinnehmen. Beim Hinspiel (2:2) war der Südkoreaner noch nicht dabei, feierte beim besagten Düsseldorf-Spiel erst sein Debüt für die Kiezkicker.

Stephan Fürstner (SpVgg Greuther Fürth)

"Ich freue mich auf Union und den Schritt in die Hauptstadt. Ich habe mir die Entscheidung nach vielen guten Jahren in Fürth nicht leicht gemacht", verkündete Stephan Fürstner vor ein paar Wochen seinen Wechsel von SpVgg Greuther Fürth zu den Eisernen. Der Mittelfeldspieler trifft nun mit dem Kleeblatt auf seinen künftigen Arbeitgeber (ab 13:15 Uhr im Liveticker). Er selbst hat mit Union das Ziel Bundesliga formuliert, wo er mit Fürth bereits spielte und letztes Jahr knapp die Rückkehr in der Relegation verpasste.

Für Fürstner, der in der Jugend beim FC Bayern München ausgebildet wurde, ist Union aber erstmal nicht vielmehr als der nächste Gegner: "Vorher möchte ich mit Fürth schnellstmöglich den Klassenerhalt perfekt machen." Der 27-Jährige ist mit 297 abgespulten Kilometern der laufstärkste Akteur bei den Franken - viel Einsatz, wenig Ertrag. Denn: Die Fürther gewinnen einfach keine Spiele mehr. Seit sieben Partien wartet die SpVgg auf einen Dreier, der Klassenerhalt ist noch lange nicht in trockenen Tüchern.

Yannik Schmidt