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Stefan Aigner hat sich beim TSV 1860 München schon prächtig eingelebt. "Ich bin super aufgenommen worden in der Mannschaft", erzählt der 21-Jährige. Sein erster Eindruck nach drei Trainingstagen: "Hier bei Sechzig ist es weltklasse!"

Und obwohl die Belastung im Ausdauerbereich derzeit enorm hoch ist, freut sich Aigner jeden Tag aufs Neue auf die Trainingseinheiten. "Es ist zwar sehr anstrengend, aber wir werden sicher in der Rückrunde davon profitieren", ist Aigner überzeugt. "Deswegen geben wir richtig Gas."

Aigner fühlt sich bei Sechzig "zuhause", daher musste ich "nicht lange überlegen", als das Angebot aus München vorlag. Selbst wenn ein Erstligist angeklopft hätte, wäre das "kein Thema" gewesen. Und dann ging alles recht schnell.

"Er ist durch und durch ein Blauer"

Mit Bielefeld und den "Löwen" war sich Aigners Berater Michael Koppold schnell einig, der Vertrag bei den Ostwestfalen wurde zum Jahresende aufgelöst, der Kontrakt in München unterschrieben, der Umzug in die neue alte Heimat flugs organisiert. "Für mich gibt es keinen besseren Verein", sagt Aigner, der bereits mit vier Jahren bei den "Löwen" das Fußballspielen begann und bei 1860 alle Jugendmannschaften durchlaufen hat.

"Er ist durch und durch ein Blauer", lobt Marco Kurz seinen Neuzugang. "Stefan ist ein junger, dynamischer Spieler, der sehr hungrig ist und seine Stärken im offensiven Bereich hat." Weil Aigner in der Vorrunde lediglich auf fünf Kurzeinsätze bei Arminia Bielefeld in der Bundesliga kam, wird er sicher noch einige Zeit zum Eingewöhnen benötigen. "Er hatte zuletzt nicht den Spielrhythmus, deswegen werden wir ihm die nötige Zeit geben, sich zu entwickeln", sagt Kurz.

Der Wohlfühlfaktor ist schon recht hoch bei Stefan Aigner, und damit der Leistungsfaktor in der Rückrunde auch den eigenen Ansprüchen ("Ich will so oft wie möglich spielen") gerecht wird, befindet er sich beim Konditionsbolzen schon auf einem guten blauen Weg ...