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Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat sich mit Junioren-Nationalspieler Niklas Stark am Mittwoch auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung geeinigt. Damit bindet sich das Talent aus den eigenen Reihen weiter langfristig an den "Club". Der gebürtige Mittelfranke schnürt bereits seit seinem neunten Lebensjahr die Fußballschuhe für den FCN und absolvierte bisher 24 Bundesliga-Einsätze.

Der 19-Jährige ist aktuell Kapitän der U19-Nationalmannschaft des DFB, mit der er ab dem 19. Juli bei der U19-Europameisterschaft in Ungarn um den Titel spielen wird. "Die Tatsache, dass Nik die DFB-U19 als Kapitän ins Turnier führen wird, ist eine außerordentliche Wertschätzung seiner Qualitäten. Wir freuen uns, dass wir uns seine Dienste wieder langfristig sichern konnten und wünschen ihm und dem Nationalteam, dass sie mit einem Erfolgserlebnis zurückkehren", sagte Martin Bader, Vorstand für Sport & Öffentlichkeitsarbeit.

Stark ist fest im Lizenzspielerkader von Cheftrainer Valerien Ismael eingeplant, bei Erreichen des Endspiels am 31. Juli könnte der Defensivmann erst unmittelbar vor dem Saisonauftakt gegen Erzgebirge Aue wieder zur Mannschaft stoßen. Ismael dazu: "Diese Berufung ist etwas sehr Schönes für ihn und den Verein, das möchten wir ihm nicht wegnehmen."

Matysek geht - Klewer springt ein

"Ich bin dankbar dafür, dass der 'Club' mir die Möglichkeit gibt, bei diesem wichtigen Turnier dabei zu sein und auch weiterhin das Vertrauen in mich setzt, gemeinsam die gesteckten Ziele zu erreichen", freute sich Stark über die Vertragsverlängerung. Der Youngster hatte bereits im Alter von 17 Jahren einen Lizenzspielervertrag unterschrieben.  

Nach über neun Jahren als Torwarttrainer wird Adam Matysek den Verein hingegen verlassen. Der 46-Jährige bat aus persönlichen Gründen um die sofortige Auflösung seines Vertrags. Vorerst wird Daniel Klewer von der U21 als Torwarttrainer zu den Profis aufrücken und sich um die Keeper Raphael Schäfer, Patrick Rakovsky und Benjamin Uphoff kümmern. "Über die letztendliche Nachfolge von Adam Matysek werden wir uns Ruhe Gedanken machen", erklärte Bader.