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Scheidweiler - Der 1. FC Kaiserslautern hat auch sein fünftes Testspiel gewonnen. Ihm Rahmen der STEKA-Cup-Sportwoche bezwangen die Roten Teufel den Regionalligisten SV Eintracht Trier in Schleidweiler vor 1.871 Zuschauern mit 2:1.

Chris Löwe führte die Roten Teufel als Kapitän aufs Feld und spielte wie der Rest des Teams gleich druckvoll. In der ersten Hälfte war der Klassenunterschied gegen den RegionaligistenTrier sichtbar. Der 1. FC Kaiserslautern hatte mehr Ballbesitz und ließ den Gegner laufen. Vor allem Neuzugang Daniel Halfar und Jean Zimmer brummten über die rechte Seite und harmonierten gut.

Nach einigen Abtastversuchen klingelte es im Netz: Daniel Halfar flankte einen Eckball schnittig in den Strafraum, Tim Heubach stand völlig alleine im Strafraum und köpfte das 1:0 für den FCK (19.). Kaiserslautern legte nach und hätte zehn Minuten später fast das 2:0 markiert, aber nach scharfer Flanke von Andre Fomitschow verpasste Halfar den Ball in der Mitte nur knapp. Kurze Zeit später dürften die FCK-Anhänger ein zweites Mal jubeln. Alexander Ring kombinierte sich mit Daniel Halfar in den Strafraum, nutzte einen Abwehrpatzer und schob die Kugel zum 2:0 ein. Kurz vor der Pause wagte sich die Eintracht aus Trier nach vorne. Am Ende einer schönen Passkette stand Patrick Lienhard frei vor Zlatan Alomerovic und schoss zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Pünktlich zum Halbzeitpfiff setzte strömender Regen ein und und pünktlich zur zweiten Halbzeit war dieser ebenfalls wieder verebbt.

In der zweiten Hälfte wechselten beide Trainer munter durch, was dem Spielfluss etwas entgegenwirkte. Die Trierer wirkten nun wacher und mutiger. Christian Telch tauchte frei vor Torhüter Marius Müller auf, wurde zunächst abgedrängt, lupfte den Ball, aber Müller hechtete den Ball zur Ecke (47.). Wenige Minuten später hatte Trier die nächste Gelegenheit: Mario Müller flankte den Ball in den Strafraum, der Ball wurde länger und länger und touchierte die Latte – Glück für den FCK. Dann wieder der FCK, der nach einer Flanke von Mateusz Klich und einem Kopfball von Stipe Vucur fast das 3:1 erzielt hätte. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Vucur wieder die Chance, doch erneut segelte sein Kopfball am Tor vorbei. Die letzten Chancen des Spiels hatten Klich und Manfred Osei-Kwadwo – beide scheiterten an Torhüter Dominik Thömmes. Am Ende blieb es beim verdienten 2:1-Erfolg für den FCK, der in der ersten Hälfte das Spiel klar dominierte. Im zweiten Durchgang war es aufgrund der vielen Wechsel nicht mehr ganz so eindeutig und Trier wurde mutiger, dennoch blieb es beim ungefährdeten Sieg.

Statistik:

1. FC Kaiserslautern, 1. Halbzeit: Zlatan Alomerovic – Tim Heubach, Sascha Mockenhaupt, Chris Löwe, Jean Zimmer, Markus Karl, Alexander Ring, Ruben Jenssen, Andre Fomitschow, Daniel Halfar, Kacpar Przybylko
2. Halbzeit: Marius Müller, Chris Löwe, Michael Schindele, Patrick Ziegler, Erik Wegesser, Maurice Deville, Mateusz Klich, Stipe Vucur, Manfred Osei-Kwadwo, Lukas Görtler, Stefan Mugosa

Eintracht Trier, 1. Halbzeit: Chris Keilmann, Torge Hoffmann, Oliver Laux, Christoph Buchner, Christopher Spang, Mohammed Uatpuz, Christoph Anton, Dennis Gerlinger, Patrick Lienhard, Christian Telch
Eingewechselte Spieler:
Moritz Jost, Julian Bidon, Robin Garnier, Michael Dingels, Silvano Yarnhagen, Mario Müller, Dominik Thömmes (TW), Daniel Hummel, Dominik Kinscher, Philipp Grundmann

Tore: 1:0 Tim Heubach (19.), 2:0 Alexander Ring (32.), 2:1 Patrick Lienhard (45.).
Gelbe Karte: Michael Dengels (Trier, 65.)
Schiedsrichter: Manuel Biesemann; Assistenten: Arndt Collmann, Arianit Bevin